Medienspiegel

Knauß kontert: Warum die aktuelle Politik nicht glaubwürdig ist

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Ferdinand Knauß

„Man verspricht, die Welt zu retten – und kann nicht mal die heimischen Bahnhöfe vor Mehrfachtätern schützen. Wie soll noch Vertrauen möglich sein zu einer Politik, die sich gleichzeitig ganz groß und ganz klein macht?

Es ist eine Binse: Wahlerfolg beruht auf Glaubwürdigkeit. Sie ist die Voraussetzung für Vertrauen und damit für Wählerstimmen. Also stellt sich die einfache Frage: Was sollen die Deutschen ihren Regierenden glauben? Welches Bild der politischen Probleme erhalten die Deutschen von ihrer nach erneuter Bestätigung fragenden Regierungschefin – und welches Lösungsangebot?

Merkel selbst gibt darauf keine unmittelbare Antwort. Sie folgt ihrer Devise: „Geh ins Offene“. Dieser Spruch, den ihr der frühere Wissenschaftlerkollege Michael Schindhelm während der Wendezeit in ein Buch schrieb, ist für Merkel, wie sie sagt „Überschrift über all meine Gefühle, Wünsche und Sehnsüchte“.“ (…)

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