Medienspiegel

Antisemitismus nicht nur ein Problem der AfD

Gastbeitrag von Klaus Kelle   –    Samstag, 28.01.2017
„Björn Höcke, der – vorsichtig ausgedrückt – seltsame Landesvorsitzende der AfD in Thüringen hat große Teile der deutschen Bevölkerung in den vergangenen Tagen empört. Und das zu recht!“ (…)

http://www.focus.de/politik/experten/kelle/gastbeitrag-von-klaus-kelle-antisemitismus-nicht-nur-ein-problem-der-afd_id_6559621.html

Kommentar GB:

Klaus Kelle ist m. E. zuzustimmen.

Hinzuzufügen wäre, daß die Islamophilie ein aktuell weit größeres Problem darstellt, da sie in Politik, Medien und Kirchen vorherrschend oder stark vertreten ist. Islamophilie ist aber nichts anderes als meist unbewußter und maskierter Antisemitismus. Während aber der alteuropäische Antisemitismus erkannt und zu Recht bekämpft wird, ist das bei der Islamophilie nicht der Fall. Unter ihrer Maske können antijüdische Ressentiments ungefährdet freigesetzt werden, und das geschieht dann auch, vorzugsweise in der Gestalt einer scheinbar legitimen Kritik am Staat Israel (Antizionismus). In der Gesellschaft fehlt das Problembewußtsein dafür, weil Islamophilie mit plausibel klingenden Aussagen gerechtfertigt wird.

Und genau deshalb ist Islamophilie – als z. B. propalästinensisches Engagement – so ungemein beliebt bei Antisemiten, von denen es nicht zuletzt in den Parteien der postmodernen Linken nicht wenige gibt.

Siehe hierzu:

Iran verschärft Drohungen gegen Israel und USA