Medienspiegel

Berliner Attentat – Die falschen Toten

Kisslers Konter: Im Herzen der Hauptstadt wurden zwölf Menschen ermordet. Ein öffentliches Gedenken findet fast nicht statt. Eine Gesellschaft aber, die ihre Toten nicht betrauert, verliert ihre Menschlichkeit.

http://cicero.de/berliner-republik/berliner-attentat-die-falschen-toten

http://cicero.de/berliner-republik/deutschland-und-der-islamistische-terror-verhallende-mantras

http://cicero.de/weltbuehne/nach-dem-anschlag-in-istanbul-gesellschaft-vor-der-kernschmelze

Kommentar GB:

Der Verdacht, daß hier die spezifische Konstellation die entscheidende Rolle spielt, ist nicht von der Hand zu weisen.

Vor allem, daß die islamophile Politik in Deutschland und Europa, speziell in Frankreich, sowie in den USA (Obama-Administration) objektiv die Bedingung der Möglichkeit für alle Anschläge dieser Art gewesen ist – und es noch ist, das darf nicht ins Bewußtsein dringen.

Denn diese Politik wirkte wie eine Einladung zur Islamisierung, und diese wurde – als Ausweis der Schwäche des Westens, als Schwäche der „Ungläubigen“, sofort angenommen. Die Ergebnisse haben wir jetzt alle vor Augen.

Verantwortung tragen neben den unmittelbaren djihadistischen Tätern samt ihren Helfershelfern diejenigen europäischen und amerikanischen Islamophilen, die alle diese Taten überhaupt erst ermöglicht haben.

Unter normalen Umständen wären jetzt reihenweise Rücktritte fällig. Wenn diese nicht erfolgen, dann muß der Souverän, und das ist in einer Demokratie das Volk, verehrter Herr Lammert, für eine Ablösung sorgen. Dieser fällige und notwendige Prozeß ist voll im Gange und dürfte sich fortsetzen.

Ich gehe wohlwollend zwar nicht so weit, den Islamophilen Vorsatz zu unterstellen, grobe Fahrlässigkeit jedoch sehr wohl.

 

Es geht jetzt in erster Linie gar nicht um diese oder jene sicherheitspolitische Maßnahme, so wichtig und richtig sie auch sein mag, sondern es geht um einen grundlegenden Politikwechsel, einschließlich der sogenannten Mittelmeerpolitik und des Barcelona-Prozesses.

Allererst muß der islamophile Kurs der europäischen Regierungen abgebrochen werden, und es muß zu einer realistischen und islamkritischen Politik übergegangen werden. Darauf kommt es entscheidend an. Es muß endlich von einem illusionslosen und realistischen Bild dessen ausgegangen werden, was der Islam ist, nichts Gutes nämlich.

Die notwendigen Maßnahmen ergeben sich dann im einzelnen aus dieser Neuorientierung heraus. Das betrifft allererst die Türkei, wo Erdogan dieser Neuorientierung kräftig zuarbeitet, dann aber ebenso andere islamische Länder (Iran, Saudi-Arabien, Ägypten, die Maghreb-Staaten, etc.).

Die Außenpolitik für dieses gesamte Staatensegment müßte grundlegend überdacht, auf neue Grundlagen gestellt und neu geordnet werden. Das außenpolitische Leitziel dabei wäre die dauerhafte und konsequente Bekämpfung der Islamisierung auf allen Handlungsebenen.