Medienspiegel

Blödsinn mit Methode

Von Michael Klein

„Die Qualität wissenschaftlicher Texte lässt sich als Funktion ihrer Konkretheit messen. Manche Texte sind so schwammig und vage, so voller Nominalkonstruktionen und nichtsagender Reifikationen am Begriffshimmel, dass sie nur als Travestie, nicht jedoch als wissenschaftlicher Text durchgehen. Wie macht man derartige Texte kenntlich?

Eine einfache Methode haben wir in unserem Post „Blödsinn mit Methode“ dargestellt. Wenn es möglich ist, in einem vermeintlich wissenschaftlichen Text den Gegenstand der angeblichen Forschung auszutauschen, ohne dass es den Resttext tangiert, dann haben wir es mit Blödsinn, weil inhaltsleer, und nicht mit Wissenschaft zu tun. Ein weiteres Kriterium, das den Blödsinn als Blödsinn erhärtet, kann ergänzt werden. Wenn es einer großen Zahl unabhängiger Urteiler nicht möglich ist, den willkürlich ersetzten Text vom Originaltext zu unterscheiden, dann handelt es sich mit Sicherheit um Blödsinn, Blödsinn wie in die Gender Studies in Reihe produzieren.

Und so haben wir unseren Lesern ein Ergebnis der Denkversuche, das aus den Gender Studies kommt, in fünf Varianten vorgelegt, in denen wir nur den Forschungsgegenstand ausgetauscht haben. Und, gemein wie wir sind, haben wir unsere Leser gebeten, den publizierten Text von unseren Texten zu unterscheiden.“ (…)

https://sciencefiles.org/2017/01/10/bloedsinn-mit-methode-die-aufloesung-oder-aufklaerung/

Kommentar GB:

Ich habe ja nun gerade auf einem genderistischen Blog mit Leuten zu tun gehabt, die meinten, sie seien in ihrer vermeintlichen Weisheit in der Lage, das Buch „Das Gender-Paradoxon“ von Ulrich Kutschera zu beurteilen, und zwar, jetzt kommt´s, erklärtermaßen, ohne es gelesen zu haben! Und die natürlich genau wissen, daß das Geschlecht des Mensches, sei es männlich, sei es weiblich, ein lediglich sozial konstruierter Sachverhalt sei, alles andere sei „Biologismus“, so der Kampfruf der Ideologen, während sie selbst in einen extremen Soziologismus verfallen.

Das Schlimme daran ist, daß heutzutage eine derartig lächerliche Absurdität in der gesellschaftlichen Kommunikation hingenommen wird. Das sagt einiges über den geistigen Zustand dieser Gesellschaft aus.

Am besten ist es, wenn man darüber ausgiebig lacht.

Birgit Kelle hat dazu das Buch „Gender-Gaga“ geschrieben.

Und auch der hier wiedergegebene Beitrag von Nichael Klein hat seine humoristische Seite…

Gleicher Lohn auch ohne gleiche Arbeit