Medienspiegel

Donald Trump ist der neue US-Präsident

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/20/die-inauguration-von-donald-trump-live/?nlid=b76115fc4d

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/20/trump-gegner-schwere-ausschreitungen-in-washington/?nlid=b76115fc4d

Und so berichtet SPON:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-ist-neuer-us-praesident-day-one-a-1131056.html

und so die Zeitschrift Sozialismus:

http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/detail/artikel/zeitenwende-america-first/

Kommentar GB:

Donald Trump, der selbst – so wie George Soros, sein Gegenspieler – dem kleinen Kreis der souveränen Superreichen angehört, hat sich – in meiner Wahrnehmung – in seiner Rede mit seiner wiederholten Frontstellung gegen das politische US-Establishment, überwiegend wohl geprägt durch die Democratic Party, als amerikanischer Volkstribun zu inszenieren versucht, als Stimme und Anführer vorwiegend all jener kleinen Leute des mittleren Westens, die von der bisherigen Politik als Geschädigte oder Verlierer oder Traditionalisten verächtlich zurückgelassen worden sind.

Das hat sich jetzt gerächt.

Als Eckpunkte seiner Politik treten Nationalismus („America first“), Protektionismus (Zoll- und Industriepolitik) und gesellschaftspolitischer Konservatismus (Sozialpolitik) hervor, wobei die Wut über „Obamacare“, einer Pflichtkrankenversicherung, aus europäischer Sicht unverständlich bleibt. Man wird sehen, ob es auf eine Beseitigung oder auf eine Korrektur dieses m. E. wichtigen sozialpolitischen Fortschritts hinauslaufen wird.

Mit der auf Minderheiten zentrierten Politik der Obama-Administration (z. B. bezüglich der Homoerotiker) dürfte sicherlich gebrochen werden, und die Auswirkungen dieser Kursänderung wird vemutlich auch in der Gesellschaftspolitik Europas bald spürbar werden.

Es wird in Zukunft sehr darauf ankommen, in welchen Intensitätsgraden eine solche Politik realisiert werden wird; das dürfte aber bisher nicht einmal Trump und seiner Regierung selbst klar sein. Vermutlich wird sich das erst Zug um Zug in der politischen Praxis entwickeln und klären. Man kann Trump als Geschäftsmann sicherlich Pragmatismus unterstellen, der immerhin dafür sorgen dürfte, daß er sich nicht ideologisch verrennt, oder daß er sich ggf. korrigiert, wenn er merkt, daß sich für ihn unerwünschte negative Wirkungen ergeben. Jedenfalls sind verbohrte und lernblockierte Ideologen mehr als Pragmatiker mit einem gesunden Realitätssinn zu fürchten. In China z. B. haben sich mit Deng letztere gegenüber ersteren durchgesetzt, was Chinas historischen Aufstieg eingeleitet hat.

Die erkennbar proislamische Ausrichtung der Obama-Administration wird sicher nicht fortgesetzt werden; statt dessen ist mit einer neu konzipierten Nahostpolitik zu rechnen. Israel wird vermutlich wieder eine größere Rolle spielen, insbesondere mit Blick auf den Iran, dem muslimischen Land mit dem wohl größten Entwicklungspotenzial – bis hin zum Bau einer Atombombe.

Die neue US-Nahostpolitik  dürfte allerdings ebenso unerfreulich werden wie es die bisherige war und ist; nicht zuletzt im Hinblick auf die Auswirkungen auf Europa. Das Problem des Islams und seines Djihads wird uns sicher erhalten bleiben, auch wenn sich die US-Ziele, Strategien und Taktiken teils verändern dürften.

Europa muß seine islamophilen Illusionen (z. B. die Illusion der Zweistaatenlösung) erkennen und überwinden und seine Politik diesbezüglich fundamental neu ausrichten. Eine enge und konstruktive Beziehung zu Israel dürfte hierbei hilfreich sein.  –

Alexandra Bader:  Hetzfeministinnen gegen Donald Trump

Hetzfeministinnen gegen Donald Trump

Kommentare zur Wahl von Donald Trump und über deren Hintergründe

von Dr. Gudrun Eussner:

http://eussner.blogspot.de/2017/01/journalisten-der-leitmedien-der-nackte.html

http://eussner.blogspot.de/2017/01/der-bose-alte-george-soros-wei-bescheid.html

http://eussner.blogspot.de/2016/08/george-soros-inkarnation-des-bosen.html