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Leitkultur und Assimilation

Veröffentlicht

Günter Buchholz

In der Migrationspolitik existieren aus meiner Sicht derzeit drei kritische Teilthemen:

Erstens: der nötige Übergang von einer ungesteuerten und unkontrollierten rechtswidrigen Immigration zu einer gesetzlich geregelten Einwanderung nach deutschen Auswahlkriterien; dabei ist die bisherige europäische Erfahrung mit muslimischen Immigranten als Negativkriterium zu berücksichtigen.

Zweitens: der nötige Übergang von einer sogenannten Integrationspolitik der Muslime, wie sie in der deutschen Islam-Konferenz (angelehnt an die OIC-Politik, faktisch eine Politik der Islamisierung Deutschlands) abgesprochen wird, hin zu einer Assimilationspolitik im europäischen bzw. deutschen Interesse, die zukünftig dort von deutscher Seite erläutert werden sollte. Hier wird nun gern eingewendet, so etwas wie eine Leitkultur gäbe es gar nicht. Und daher gäbe es auch nichts, woran z. B. Muslime sich anzupassen hätten. Das ist falsch, wie hier in drei Teilen näher begründet wird.

Drittens: eine dringend nötige, wirksame Rechts- und Verwaltungspraxis, die die rechtlich gebotenen Ausweisungen und Abschiebungen zügig durchsetzt und darüber hinaus Anreize zur Ausreise setzt; dies müßte außenpolitisch ermöglicht und flankiert werden.

Teil I

Leitkultur? Leitkultur!

14. Oktober 2016, von Prof. Günter Buchholz

„Wenn wieder einmal der von Bassam Tibi eingeführte Begriff der Leitkultur  fällt, dann sind zwei Reaktionen zu beobachten. Die einen, die Kulturelativisten, stammeln abwehrend etwas von einem angeblichen  Rassismus, die anderen, die liberal-säkularen, ebenso geschichtsvergessenen wie irgendwie aufgeklärten Individualisten reagieren ob ihrer eigenen Prinzipienlosigkeit mit Verlegenheit und Ratlosigkeit, und dann fällt ihnen prompt etwas ein, was es glücklicherweise wirklich gibt, nämlich das Grundgesetz. (…)“

http://cuncti.net/gesellschaft/967-leitkultur-leitkultur

Teil II

Die fünf Säulen unserer (Leit-)Kultur

21. Oktober 2016, von Dr. Alexander Ulfig

Der Wirtschaftswissenschaftler Günter Buchholz hat in einem bemerkenswerten Artikel zum Thema „Leitkultur“ fünf geistige Strömungen genannt, die die Grundlage unserer Leitkultur bilden: die griechische (1) und die römische Antike (2), das Judentum (3), das Christentum (4) und die Philosophie der Aufklärung (5), die mit einer besonderen Form von Wissenschaftlichkeit verbunden ist.

http://cuncti.net/gesellschaft/968-die-fuenf-saeulen-unserer-leit-kultur

Teil III

Die neue Debatte um eine lokale Leitkultur

von Dr. Elmar Diederichs

Prof. Günter Buchholz und Dr. Alexander Ulfig, die sich in der Vergangenheit bereits als Urheber fundierter Kritik an der Genderideologie erwiesen haben, haben letztens interessante Beiträge zu der auf Bassam Tibi zurückgehenden Debatte um eine von jedem Nationalismus befreiten und lokal auf ihr historisches Entstehungsgebiet beschränkten Leitkultur gemacht, in der sie sich stark machen gegen den unter seinem aktuellen label „Islamophobie“ verbreiteten Multikulturalismus. In diesem post wird die Debatte im Hinblick auf den Atheismus und den Humanismus fortgesetzt. (…)

Die neue Debatte um eine lokale Leitkultur

Quelle:

Leitkultur und Assimilation