Medienspiegel

Nahost-Konferenz: Schwanengesang auf die Zweistaatenlösung

Analyse   Gudrun Harrer   14. Jänner 2017

Die französische Nahost-Konferenz sieht wie ein letztes Aufbäumen derer aus, die stets auf einen Palästinenserstaat an der Seite Israels gesetzt haben. Die Zeichen der Zeit deuten in eine andere Richtung. (…)

http://derstandard.at/2000050725161/Nahost-Konferenz-Schwanengesang-auf-die-Zweistaatenloesung

Kommentar GB:

Wenn mit einer „Zweistaatenlösung“ eine friedliche Koexistenz gemeint sein sollte, dann handelte es sich um eine Illusion. Wie die Hamas, die im Gaza-Streifen herrscht, den jetzigen Zustand einer Quasi-Zweistaatenlösung interpretiert, das ist ersichtlich: mit Angriffen auf den Staat Israel.

Das Problem westlichen Denkens besteht darin, daß aus seiner Perspektive eine Zweistaatenlösung mit friedlicher Koexistenz ein tragfähiger Kompromiß und daher ein politisches Ziel sein sollte. Nur: das ist mit der islamisch inspirierten Hamas und der PLO nicht zu machen, weil es ihnen um die Vernichtung Israels und um die Vertreibung der Juden aus ihrem Land geht. Wer dies bezweifelt, der lese die Charta der Hamas:

http://usahm.info/Dokumente/Hamasdeu.htm

Selbst der Vatikan, der es besser wissen könnte und sollte, sitzt dieser von interessierter Seite genährten Illusion auf:

https://www.suedtirolnews.it/italien/abbas-vom-papst-im-vatikan-empfangen

Und aus diesem Grunde sollte der Westen aufhören, der Fata Morgana der Zweistaatenlösung nachzulaufen. Er kann damit nur scheitern. Denn es gibt eine solche Lösung nicht, und es wird sie auch zukünftig nicht geben, weil der Islam dem normativ entgegensteht.

Und der Islam ist eben nichts Gutes.

Hierzu:

Audio: Israel und die deutsche Linke