Medienspiegel

US-Regierung besteht nicht mehr auf Zweistaatenlösung

„Jahrzehntelang hatte das Weiße Haus auf einer Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt beharrt. Nun heißt es von der neuen Regierung, man werde die Bedingungen eines Friedens nicht diktieren.“ (…)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-und-palaestina-usa-bestehen-nicht-laenger-auf-zwei-staaten-loesung-a-1134634.html

Kommentar GB:

Die Zwei-Staaten-Lösung in Nahost wäre zwar aus der westlich-rationalistischen Perspektive ein vernünftiger Kompromiß, den auch ich lange als Ziel favorisiert habe, jedoch handelt es sich tatsächlich um eine Fata Morgana, also um eine täuschend-verderbliche Luftspiegelung.

Die Möglichkeit der Existenz eines solchen Kompromisses wird schlicht unterstellt, gehofft, gewünscht, auch versuchsweise praktisch angestrebt, erweist sich aber letztlich als eine Illusion, die ihre Wurzel in einem tiefen Unverständnis des islamischen Irrationalismus durch den Westen hat. Wenn die US-Regierung diese Illusion aufgibt, dann kann das nicht falsch sein, was auch immer sonst daraus folgen mag.