Medienspiegel

Die Rückkehr des Judenhasses

Im Land des «Nie wieder!» kultivieren Muslime den Antisemitismus neu. Deutschland blendet das weitgehend aus.

von Bassam Tibi, Basler Zeitung

Die Rückkehr des Judenhasses

Kommentar GB:

Ein Mann wie Bassam Tibi kann in Deutschland aussprechen, was andere so nicht tun könnten, ohne gewaltig unter gesellschaftlichen Druck zu geraten.

Deshalb ist dieser Text außerordentlich wichtig. Er sollte sorgfältig gelesen und diskutiert werden.

Gerade weil der muslimische Judenhaß in Deutschalnd praktisch bagatellisiert und unsichtbar gemacht wird, gerade deshalb bietet sich für postmoderne Linke eine proislamische Haltung an, über die sie gefahr- und umstandslos ihren eigenen verdrängten Judenhaß freisetzen können. Er erscheint dann als Identifikation mit dem Islam, oder mit den Muslimen, oder mit den Palästinensern, die angeblich alle kolonialistisch Geschädigte sind, aber er erscheint nicht als das, was er ist, nämlich als originärer Judenhaß: so funktioniert diese Maskerade. Und warum gibt es – neben koranischen Vorgaben – diesen Haß? :

Neid und Angst – warum antijüdische Projektionen den Kern des Antisemitismus bilden