Medienspiegel

Frankreich: Deradikalisierung von Dschihadisten ein „Totales Fiasko“

Veröffentlicht

von Soeren Kern  •  2. März 2017

  • Der Bericht impliziert, dass die Deradikalisierung weder in spezialisierten Zentren noch in Gefängnissen funktioniert, weil die meisten islamischen Radikalen nicht deradikalisiert werden wollen.
  • Obwohl Frankreich schätzungsweise 8.250 hardcore-islamische Radikale beherbergt, sind nur 17 Bewerbungen eingereicht worden und nur neun haben es angetreten. Kein einziger Einwohner hat das volle zehnmonatige Programm abgeschlossen.
  • Indem Islamisten in getrennten Gefängnisflügeln untergebracht wurden, sind sie tatsächlich noch gewalttätiger geworden, weil sie vom „Gruppeneffekt“ ermutigt wurden, so Justizminister Jean-Jacques Urvoas.
  • „Deradikalisierung geschieht nicht in sechs Monaten. Diese Leute, die keine Ideale erhalten haben und die sich an die Ideologie des islamischen Staates klammern, werden sie nicht so einfach loswerden. Es gibt kein „Sesam öffne dich“. – Senatorin Esther Benbassa.
  • „Das Deradikalisierungsprogramm ist ein totaler Reinfall, alles muss neu überdacht werden, alles muss von Grund auf neu gestaltet werden.“ – Senator Philippe Bas, der Leiter des Senatsausschusses, der den Bericht in Auftrag gab. (…)

https://de.gatestoneinstitute.org/

Kommentar GB:

An ihre Illusionen klammern sich westliche Rationalisten mit der größten Verbissenheit. Darin stehen sie ihrer rechtsextremen islamfaschistischen Klientel in nichts nach.