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Gleichstellung für Schwule und Lesben: SPD will „Ehe für alle“ in Koalition durchsetzen

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Beim nächsten Koalitionsgipfel wird die SPD auf die Umsetzung der „Ehe für alle“ pochen. Fraktionschef Oppermann sagte dem SPIEGEL: „CDU und CSU sollten endlich über ihren Schatten springen.“

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-will-ehe-fuer-alle-in-koalition-durchsetzen-a-1137103.html

und

Die Familienpolitik der SPD – mit Manuela Schwesig – und auch mit Martin Schulz?

Kommertar GB:

Die SPD bleibt offenbar bei ihrer strategischen Entscheidung, Minderheitenpolitiken zu vertreten, um Mehrheiten zu erreichen, was voraussetzt, die übergangenen Mehrheiten, die entscheidend zur Wahl beitragen, kampagnemäßig zu täuschen.

Eine dieser Politiken ist die von Manuela Schwesig im Ministeramt vertretene homophile SPD-Politik zugunsten einer 5%-Minorität und damit gegen eine Mehrheit von 95%, die heteronormal lebt.

Das sollte den Wählern dargestellt und erklärt werden.

Die SPD hat sich gegen eine Familienpolitik im Interesse der 95% und für eine „Familien“politik im Interesse von kleinen Teilen der homophilen 5% entschieden, vermutlich deswegen, weil deren durch Verbände organisierte Lobbyarbeit – in fast allen Parteien – bemerkenswert wirksam ist. Ob die SPD damit gut beraten ist, das wage ich allerdings zu bezweifeln; für den Feminismus-Genderismus gilt im übrigen entsprechendes, und ebenso für die islamophile Politik der SPD.