Medienspiegel

Die OECD und ihr Übergriff auf die Familie

Knauß kontert       –      05. März 2017

„Hinter ihrem Ruf nach Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf versteckt die OECD einen Fetisch:

Die Wirtschaft wird zum Zweck, der Mensch zu ihrem Mittel.“ (…)

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/knauss-kontert-die-oecd-und-ihr-uebergriff-auf-die-familie/19471640-all.html

Kommentar GB:

Die Ökonomisierung der Lebenswelt ist das neoliberale Dogma, dem der sozioökonomische Feminismus verpflichtet ist, derjenige also, der sich insbesondere auf die Berufstätigkeit und die Karriere von Frauen fokussiert, nicht um Gleichberechtigung zu erreichen, die es längst überall gibt und die nur vom Islam bestritten wird, sondern um verteilungspolitisch eine rein statistisch bestimmte „Gleichstellung“ zu erreichen, die keinerlei Begründungsfundament hat, die den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt nur für Frauen aushebelt und umgeht, und dies alles zu Lasten der Männer, die verfassungswidrig diskriminiert werden.

Gleichstellung basiert nicht nur auf keiner Verfassungsnorm, sie bricht die Verfassung.

Und dieser Typ des Feminismus ist strukturell kinder- und familienfeindlich, wenngleich noch moderat im Vergleich mit dem genderistisch-lesbischen Feminismus, der vorwiegend bei den Grünen beheimatet ist.

Das ist der Sachverhalt zum Thema sozioökonomischer Feminismus.

Aber versteht die SPD, die sich diesem Feminismus besonders verbunden weiß, was sie tut?

Und wissen die Wähler, was sie tun, wenn sie diese SPD wählen? Oder die Grünen?