Medienspiegel

Anmerkung zur Konstitution des deutschen „Zuwanderungskapitalismus“

Veröffentlicht

Von Hartmut Krauss

In Deutschland existiert kein „Linksstaat“, wie er vom rechten Block (AfD bis NPD) halluziniert wird, sondern ein politisch-ideologisch umgerüstetes neoliberal-globalkapitalistisches Herrschaftssystem.

Die Durchsetzung und Verteidigung der islamischen Massenzuwanderung in Vergangenheit http://www.hintergrund-verlag.de/texte-kapitalismus-50-jahre-anwerbeabkommen-mit-der-tuerkei.html

und Gegenwart mit all ihren desaströsen Folgen http://www.gam-online.de/text-Ungesteuerte%20Masseneinwanderung.html

wird heute von folgender „Querfront“ getragen:

1. Dem exportorientierten „bunten“ Großkapital ( Credo der Unternehmerverbände „Wir brauchen Massenzuwanderung“, http://www.t-online.de/finanzen/id_80910206/arbeitgeber-chef-fordert-mehr-zuwanderung-nach-deutschland.html, billige Arbeitskräfte, Refugees als Reservearmee und subventionierte Konsumenten, Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien, den Iran als Handelspartner, „Offenheit“ für Kapitalzuflüsse aus den Golfstaaten, eine profitable „Halal-Industrie“ etc.)

2. Den etablierten Parteien in enger Verflechtung mit den großkapitalistischen Verbänden und Lobbyorganisationen sowie der sich aktuell erweiternden und Extraprofite einstreichenden Asylindustrie inklusive christlicher Großkonzerne wie dem Caritasverband als größtem privatrechtlichen Arbeitgeber in Deutschland;

3. Relevanten staatlichen Institutionen und Stiftungen des deutschen „Parteienstaates“;

4. Den Mainstreammedien als ideologischen Zurichtungsagenturen der politisch-korrekten „bunten“ Gesinnung;

5. Beiden christlichen Kirchen (Der Papst vergleicht Flüchtlingslager mit KZ’s; Bedfort-Strohm und Kardinal Marx als ideologische „Scharfmacher“ der Willkommensparaden, illegale Kirchenasylgewährung und Anbschiebebehinderung);

6. Den systemkonformen Gewerkschaften;

7. Einer ganzen Reihe kapitalgesteuerter NGO’s (Soros-Clan)

8. Einer zur Schlägergruppe des multikulturalistischen Spätkapitalismus umgerüsteten „Antifa“.

Agierte der klassische kapitalistische Imperialismus im Rahmen nationalstaatlicher Hegemonialkonzepte, so ist der digitale Gegenwartskapitalismus selbst ein vaterlandsloser Geselle geworden, der globalen Verwertungs- und Herrschaftsstrategien folgt. D.h.: Indem das Kapital sich zunehmend globalisiert hat, ist es postmodern geworden. Das bedeutet zum einen, dass es sich gegenüber nichtwestlichen Herrschaftskulturen öffnet und mit diesen Handelspartnerschaften sowie strategische Allianzen auf ökonomischem, politischem, militärischem etc. Gebiet eingeht. Dazu gehört natürlich auch ein ausgeprägter Verharmlosungs- und Duldungsdiskurs bzgl. des antiemanzipatorischen Charakters dieser neuen Bündnispartner. Zum anderen verhält es sich damit praktisch zunehmend nihilistisch gegenüber den Grundinhalten der eigenen, europäisch „gewachsenen“, säkular-demokratischen Leitkultur und bürdet den einheimischen Bevölkerungen die sozialen Folgekosten dieser neuen globalen Herrschaftsstrategie in Gestalt von Zuwanderungsghettos, Parallelgesellschaften, Sozialdemontage, höheren Abgabelasten etc. auf. Dabei nutzt die postmoderne Elite das klassische Rechts-Links-Schema, um Verwirrung zu stiften und praktisch-kritische Widerstandsimpulse zu ersticken. Wer sich der neuen kapitalistischen Verbündungsstrategie mit nichtwestlich-despotischen Herrschaftsträgern und deren religiösen „Leitkulturen“ widersetzt und den wachsenden Migrationsimport zusätzlicher reaktionärer Denk- und Verhaltensweisen kritisiert, wird als „rassistisch“, „fremdenfeindlich“, „rechtslastig“, „islamophob“ etc. gebrandmarkt. Wer demgegenüber als willfähriger Unterstützer und Schönredner eingewanderter Repressionskulturen fungiert und deren totalitäre Ideologien verharmlost, gilt – in moralischer Ausbeutung einer noch nachwirkenden naiv-unkritischen Multikulturalismusideologie – als „fortschrittlich“, „aufgeschlossen“ bzw. als „toleranter Gutmensch“.

An die Stelle einer kapitalismus- und religionskritischen (klassischen) Linken, die sich an den Grundlagen einer kritisch-emanzipatorischen Gesellschafts- und Subjektwissenschaft orientiert, ist in diesem Kontext eine postmodernistisch verunstaltete Pseudolinke (besser: Neue Rechte) getreten, die „Diversität“ und anarchisch-rückschrittliche „Buntheit“ bzw. multikulturelle Lumpenproletarität zu einem neuen Fetisch erhoben hat und unter dem Banner kulturrelativistischer und pseudoantirassistischer Ideologien und Wahnbilder reaktionäre Herrschaftskulturen verteidigt und versucht, sich an deren Migrationsimporten zu mästen. Diese Pseudolinke ist damit zu einem festen Funktionsbestandteil des politisch-ideologischen Herrschaftsapparates des postmodernen Globalkapitalismus im Allgemeinen sowie des migrationsindustriellen Komplexes im Besonderen geworden.

Mit Hilfe der medial gestützten Verwirrung auf der Rechts-Links-Achse wird dann folgender Grundsachverhalt verschleiert:

Angesichts der übersättigten westeuropäischen und nordamerikanischen Märkte sind die Geschäftsinteressen westlicher Großkonzerne nicht zuletzt auch auf den arabischen bzw. generell islamisch geprägten Wirtschaftsraum gerichtet. Für die Herstellung und Beibehaltung eines günstigen Geschäftsklimas ist eine möglichst störungsfreie Kommunikation mit den islamischen Machthabern geboten. Eine Auseinandersetzung mit den dortigen Herrschaftsstrukturen, Menschenrechtsverletzungen, Repressionsverhältnissen etc. würde nur die anvisierten bzw. bereits hergestellten Geschäftsbeziehungen stören. Dementsprechend muss Islamkritik soweit es geht unterdrückt oder pauschal diffamiert und mit Hilfe der Pseudolinken in die rechte Ecke gedrängt werden.“

http://www.hintergrund-verlag.de/texte-kapitalismus-krauss-vom-triumph-zum-niedergang-thesen-zur-aktuellen-systemkrise.html

Kommentar GB:

GAM-Newsletter 25.04.2017