Medienspiegel

Der Papst und sein Taqiyya-Meister

Franziskus spricht auf Friedenskonferenz muslimischer Hochschule

Papst und Großimam verurteilen in Kairo religiöse Gewalt

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/papst-und-grossimam-verurteilen-in-kairo-religioese-gewalt/

https://www.nzz.ch/international/papst-in-aegypten-nur-extremismus-der-naechstenliebe-zulaessig-ld.1289536

Taqiyya: Krieg, Frieden und Täuschung im Islam

Kommentar GB:

„Der „Islamische Staat“ ist mit all seiner Gewalt kein Mißverständnis der koranisch – muslimischen Doktrin, sondern er ist deren Konsequenz und Verwirklichung, und zwar auch dann, wenn unser Taqiyya-Meister das Gegenteil behauptet. Aber das kann von muslimischer wie von chrislamischer Seite natürlich nicht eingeräumt werden, obwohl es der historischen Erfahrung mit dem Islam über 1400 Jahren entspricht. Der Islam ist kein Opfer, sondern die Doktrin des größten sklavistischen Gesellsschaftssystems, das bis in die Gegenwart hinein existiert und sich bisher nicht zu reformieren und zu modernisieren vermocht hat. Boko Haram und seine sklavistische Praxis im Norden Nigerias ist ein aktuelles und exemplarisches Beispiel hierfür.

Daher ist nicht der IS das eigentliche Problem, sondern die koranische Doktrin selbst.

Die islamische Gewalt wird sich solange immer wieder reproduzieren, wie es nicht gelingt, sie zu neutralisieren.

Das könnte am einfachsten dadurch geschehen, daß der Koran konsequent historisiert wird.

Denn in diesem Fall verlöre die koranische Tradition ihre normative Bindungskraft für die Gegenwart, und die Muslime könnten sich erstmals frei mit der Realität der Gegenwart auseinandersetzen.

Aber wer könnte, wollte oder sollte das wie bewerkstelligen?

Kemal Pascha Atatürk scheint nicht der Ansicht gewesen zu sein, dies leisten zu können; er wählte daher den Weg der Repression des Islams und der Zwangsmodernisierung der türkischen Gesellschaft, mit lediglich halbem Erfolg.

Gegenwärtig erleben wir, wie die kemalistischen Reformen, die die Bedingung der Möglichkeit von Beitrittsverhandlungen mit der EU waren, nun durch die Reislamisierung der Türkei  zurückgenommen werden – durch eine reaktionäre Politik, in der der Islam wieder zu sich selbst kommt, und durch die die Türkei in die Sphäre der „orientalischen Despotien“ (Karl August Wittfogel) zurückkehrt.

Deshalb gehen die sicherlich gut gemeinten Mahnungen von Papst Franziskus ins Leere, also in die Wirkungslosigkeit. Leider. Aber so ist das eben mit all dem, was zwar „gut gemeint“, aber darüber hinaus ohne ein Fundament in der Sache ist.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/is-kampf-imam-der-al-azhar-moschee-fordert-bildungsreform-13445189.html

https://www.amazon.de/orientalische-Despotie-vergleichende-Untersuchung-totaler/dp/3548033091/ref=sr_1_1/260-8738688-7463118?s=books&ie=UTF8&qid=1493581443&sr=1-1&keywords=Die+orientalische+Despotie+Karl+A.+Wittfogel

Der Koran als Grundlage des islamischen Bedeutungssystems.

Sieben Sätze über den Islam

Islam zum Nachschlagen