Medienspiegel

Unicef-Bericht Boko Haram zwingt immer mehr Kinder zu Selbstmordattentaten

Die Terrorgruppe Boko Haram entführt Kinder in Nigeria, um sie als Sexklaven oder Selbstmordattentäter zu missbrauchen. Unicef mahnt, die Kinder seien keine Täter sondern Opfer – und es werden immer mehr.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/boko-haram-terrorgruppe-setzt-immer-mehr-kinder-als-selbstmordattentaeter-ein-a-1142983.html

Kommentar GB:

Boko Haram betreibt in einer uralten, mehr als tausendjährigen islamischen Tradition die Sklavenjagd. Der Islam schuf ein sklavistisches System, das bedeutendste der Weltgeschichte überhaupt. Es ist bis heute nicht überwunden worden, sondern es existiert in kaum verkappter Form fort (Golfstaaten; Sudan), und in Nigeria lebt es erneut auf. Es handelt sich dabei nicht um eine Entartung, sondern der Islam kommt dort erst wieder richtig zu sich selbst.

Boko Haram bringt den sklavistischen Charakter des Islam zum unmittelbaren Ausdruck. Es ist deshalb besonders lehrreich, sich diese Praxis zu vergegenwärtigen. Zu erinnern ist weiter daran, daß im Mittelalter islamische Seeräuber über einen sehr langen Zeitraum Sklavenjagd auf dem Mittelmeer betrieben haben und Europäer in sehr großer Zahl versklavten.

Lektüre:

Egon Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei,

beck´sche reihe, 2. Aufl., München 2011

ISBN 978 4 406 584503

Sehr erhellend und sehr empfehlenswert!