Medienspiegel

Ein paar Anmerkungen zum Ausgang der Wahl in Nordrhein-Westfalen

15. Mai 2017 um 9:39 Uhr

„Für alle, die einen politischen Wechsel für dringend notwendig halten, war die gestrige Wahl wie auch schon zuvor jene in Schleswig-Holstein und im Saarland enttäuschend. Das gilt für die Grünen, die Linkspartei und vor allem für die SPD. Ihre Kampagne mit Martin Schulz ist zusammengebrochen. Ihre Strategen stehen vor einem Scherbenhaufen. Das Ergebnis war absehbar. –

Es folgen Beobachtungen vom Wahlabend und Anmerkungen zu den Konsequenzen. Ob die SPD bei ihrer Vorstandsklausur von heute früh zur Einsicht kommt? Ich habe seit langem Zweifel, ob ihre Spitzenleute überhaupt gewinnen wollen. Wenn dieser Wille fehlt, dann braucht man auch keine gute Strategie.“  Albrecht Müller.

(…)

http://www.nachdenkseiten.de/?p=38288

und

https://www.nzz.ch/international/sechs-antworten-zum-cdu-sieg-in-nordrhein-westfalen-nach-der-wahl-in-duesseldorf-ist-vor-der-wahl-in-berlin-ld.1293233

Kommentar GB:

Die soziale Frage – das klassische politische Thema der Linken i. w. S. – überschneidet sich mit und verschärft sich durch die Immigrationsproblematik, und zwar zum einen (a) in der ökonomischen und sozialen Dimension, zum anderen (b) in der kulturellen Dimension.

(a) Für die sogenannte „Integration der Flüchtlinge“, faktisch eine illegale Massenimmigration  vorwiegend von Muslimen aus dem Nahen Osten und Nordafrika, mit der Folge einer massiven Destabilisierung der inneren Sicherheit, werden unter Merkel von der GroKo  in Berlin ohne zu zögern und ohne Debatte ca. 20 Milliarden € pro Jahr eingeplant, während es (relative) Armut in Deutschland gibt (Hartz IV, Niedriglohnsektor, Leiharbeit), während die Infrastruktur verrottet und dringend nötige Zukunftinvestitionen (Bildung) unterbleiben.

(b) Mit dem illusionären Etikett der Integration wird die Islamisierung von der GroKo und besonders der SPD mit Unterstützung der christlichen Kirchenleitungen vorangetrieben.

Dies ist ein Prozeß, der vom schwärmerisch-kulturrelativistischen grünen Milieu der Großstädte begrüßt und betrieben, von der übrigen deutschen Bevölkerung aber mehr oder weniger deutlich abgelehnt wird; in sachlicher Hinsicht völlig zu Recht. Warum sollte sie ein Interesse daran haben, sich an den  – verfassungswidrigen! – politischen Islam in Deutschland anzupassen, wie es ihr von Islamophilen und Dhimmis nahegelegt wird?

Denn was die postmoderne Linke im weiteren Sinne heute ausmacht, und was aus triftigen Gründen mehr oder weniger deutlich mehrheitlich abgelehnt wird, das ist die globalistische Ideologie, das ist folgendes (Zitat von GB):

„Kulturrelativismus und Multikulturalismus, gewünschte Grenzenlosigkeit mit unbeschränkter Migration, Feminismus und Genderismus, Antizionismus und Islamophilie, Islamisierung und islamischer Judenhaß, das sind die Bestandteile der globalistischen Ideologie, die wirtschaftlich auf dem internationalen Kapital basiert, vorwiegend als Exportwirtschaft und als Finanzkapital.

Die OIC, die Organisation für islamische Zusammenarbeit, sie kann damit sehr zufrieden sein. Sie weiß, warum sie die Wahlkämpfe der DP finanziell unterstützt hat: das nützt ihren langfristigen politischen Interessen an der Durchsetzung des weltweiten Kalifats.“

NRW-Wahl: Die Zukunft ist weiblich