Medienspiegel

Warum die Schulz-SPD ein Opfer ihrer eigenen Blindheit ist

Die SPD wollte mit Martin Schulz Bundeskanzlerin Angela Merkel aufs Altenteil schicken. Der Hebel dafür sollte die soziale Gerechtigkeit sein. Nach drei verlorenen Landtagswahlen zeigt sich, dass die Sozialdemokraten das entscheidende Thema nicht sehen wollen.

http://cicero.de/berliner-republik/nach-der-nrwwahl-warum-die-schulzspd-ein-opfer-ihrer-eigenen-blindheit-ist

und

http://cicero.de/berliner-republik/internationale-presseschau-rueckschlag-fuer-schulz-rueckenwind-fuer-merkel

http://cicero.de/berliner-republik/wahlen-in-nrw-auch-im-heimspiel-eine-klatsche

http://cicero.de/berliner-republik/landtagswahl-in-nrw-die-spd-und-das-ypsilanti-gespenst-

Kommentar GB:

Die SPD hat die Hälfte ihrer Mitglieder eingebüßt und die interne Personalauswahl frauenpolitisch quotiert. Beides hat sicher nicht zu qualitativen Verbesserungen geführt bezüglich jener, die für Ämter zur Verfügung stehen. Das zeigt sich zunehmend.

Es wird immer gesagt, die SPD mache Fehler, und das dürfte stimmen. Aber woran liegt es, daß in der SPD und ihren Führungsgremien anscheinend nichts gelernt wird?

Zum Beispiel dies:

daß die Wähler keinen Grund haben, eine Islamisierung zu akzeptieren, die aber von Frau Özoguz im Parteivorstand mit Beifall und Flankenschutz beider christlicher Kirchenführungen betrieben wird, während zugleich führende Sozialdemokraten meinen, sie müßen in Nahost – einem Herrn Arafat huldigen, der die muslimische Terrorwelle der 70er Jahre zu verantworten hatte.

Ebenso wenig Grund haben die Wähler, sich für Feminismus-Genderismus zu erwärmen, der mit großer Entschlossenheit und dem Beifall des Parteivorstandes von Frau Schwesig vorangebracht wird.

Erst recht nicht können sie sich über Herrn Maas begeistern, den deutschen Helden der Meinungsfreiheit.

Dabei tun die doch alle nur ihr Bestes. Es ist ja alles so gut gemeint. – Aber reicht das?