Medienspiegel

Bild.de zeigt Antisemitismus-Doku

Überraschende Wende bei der Dokumentation über Antisemitismus in Europa, die Arte nicht zeigen will. Nun ist sie bei „Bild“ online zu sehen. Rechtliche Konsequenzen muss der Springer-Verlag offenbar nicht fürchten.

von und

http://www.tagesspiegel.de/medien/legal-oder-illegal-bild-de-zeigt-antisemitismus-doku/19926154.html

https://politikstube.com/dokumentation-die-arte-nicht-zeigen-will-judenhass-in-europa/

Das Schweigen von arte und dem WDR

Die Filmemacher haben das Wort

https://tapferimnirgendwo.com/2017/06/14/ich-bin-aufgestanden-aus-respekt-und-sympathie-fuer-einen-mann-der-zwischen-terror-der-hamas-und-okkupation-israels-einen-weg-des-friedens-sucht/

Die Botschafterin Israels kritisiert arte

Antisemitismus-Doku von ARTE: „Wir hatten andere Inhalte bestellt“

In dem obigen Beitrag wird erkennbar, daß es arte darum ging zu verhindern, daß bekannt gemacht und begründet wird, daß der heutige Judenhaß („Antisemitismus“) nicht nur, aber doch wesentlich islamischen Ursprungs ist. GB

https://tapferimnirgendwo.com/2017/06/16/anja-reschke-macht-die-schreinemakers/

Kommentar GB:

Es handelt sich um einen m. E. mutigen, wahrhaftigen, wichtigen und insgesamt gelungenen Film, der aufdeckt, daß es den alten, aus europäischer Perspektive meist als „Antisemitismus“ bezeichneten irrationalen Judenhaß noch gibt, jedoch in gewandelter Erscheinungsform, nämlich als Antizionismus, gewendet gegen den heutigen Staat Israel, der sich heute dort befindet, wo bereits in biblischen Zeiten Juden lebten.

Und der Judenhaß erscheint als Islamophilie aller Spielarten, z. B. als Orientschwärmerei, als verdrehter Antiimperialismus, als propalästinensischer Aktionismus, als chrislamisch-theologische Phantasie der katholischen wie der evangelischen Kirche, und häufig auch als Förderung der Islamisierung unter dem Mißverständnis der Integration vermeintlicher Opfer.

Was in dem Film leider unberücksichtigt geblieben ist, ist der Sachverhalt, daß der islamische Judenhaß sich bereits in der Medina-Zeit manifestiert hat, und diese liegt heute ca. 1400 Jahre zurück.

Dieser uralte und bis heute wirksame islamische Judenhaß ist das primäre und zugleich das heute relevante Problem; wegen der islamischen Immigration insbesondere in Europa.

Wer über Judenhaß reden will, der kann über den Islam nicht schweigen.

Es ist eine islamapologetische Ablenkung, den irreführenden Eindruck zu erwecken, als wäre der Judenhaß in der Moderne, speziell im 20. Jahrhundert, von Europa übernommen worden. Der islamische Orient brauchte gar nichts zu übernehmen, weil dieser Judenhaß seit 1400 Jahren immer schon da war.

Im dem folgenden Beitrag von Jens Berger / Nachdenkseiten.de / kann m. E. exemplarisch nachvollzogen werden, wie sich die Rationalisierung des Judenhasses als Antizionismus und propalästinensisch – proarabisch – islamophiles Engagement selbst darstellt.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=38750

Literatur:

Hans-Peter Raddatz

Allah und die Juden –

Die islamische Renaissance des Antisemitismus,

1. Aufl., Siedler Verlag: Berlin 2007,

daraus insbesondere:

Viertes Kapitel: Mythos Palästina, S. 189 ff.