Medienspiegel

Das Kernland des Protestantismus bleibt a-religiös

Veröffentlicht

Stefan Groß

Zum 500. Jahrestag der Reformation zeichnet sich im Osten des Landes ein trauriges Bild – zumindest was die christliche Religion betrifft. 40 Jahre Zwangsideologie haben gewirkt und eine ganze Generation zu Atheisten werden lassen. Marx’ Religionskritik hat nachhaltig gewirkt. Der Osten verweigert sich in Sachen Religion nach wie vor.

http://www.theeuropean.de/stefan-gross/12313-500-jahre-reformation-im-osten-nichts-neues

Kommentar GB:

Das Christentum hat einen Glaubenskern, der im Glaubensbekenntnis ausgesprochen wird.

Wer kann heute diesen Text mit überzeugter Zustimmung lesen? :

https://www.ekd.de/Apostolisches-Glaubensbekenntnis-10790.htm

„Das Glaubensbekenntnis der westlichen Christenheit

(…). In der Kirche bekennt man sich zu wichtigen Glaubensaussagen, die in Bekenntnissen zusammengefasst sind. Sie werden im Gottesdienst gemeinsam gesprochen. Das Apostolische Glaubensbekenntnis geht auf die Aussagen der Apostel über Jesus zurück. Auf die Sätze haben sich die Christen der frühen Kirche geeinigt, um sich in ihrem Glauben zu vergewissern. Sie wurden über die Jahrhunderte weitergegeben.“

„Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.“