Medienspiegel

Migration aus Afrika

Postkoloniale Fixierung auf Europa
Kommentar von David Signer 14.7.2016
Der afrikanische Traum vom Schlaraffenland im Norden ist auch Ausdruck einer selbstmörderischen Entfremdung. Aber es gibt Zeichen einer Rückbesinnung aufs Eigene.

https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/migration-aus-afrika-postkoloniale-fixierung-auf-europa-ld.105566

https://www.heise.de/tp/news/Afrika-Wer-profitiert-vom-Wirtschaftswachstum-3740930.html

und die zugehörigen Berliner Probleme (man faßt sich nur noch an den Kopf! GB):

https://www.nzz.ch/international/afrikanisches-viertel-in-berlin-ein-hoch-auf-die-sklavenhaendlerin-ld.1300300

Flüchtlingsdrama im Mittelmeer  – eine Bankrotterklärung Afrikas
Kommentarvon David Signer 27.2.2015
Der eigentliche Skandal hinter dem Flüchtlingsdrama vor Lampedusa ist nicht die «Abschottung Europas», sondern die Gleichgültigkeit der afrikanischen Regierungen gegenüber dem Exodus. Ein Kommentar von David Signer

https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/eine-bankrotterklaerung-afrikas-1.18492075

http://www.theeuropean.de/rainer-zitelmann/12340-merkel-g20-gipfel

sowie:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-06/entwicklungshilfe-gerd-mueller-afrika

Literatur:

Egon Flaig

Weltgeschichte der Sklaverei, beck´sche reihe: 2. Aufl., München 2011

Kommentar GB:

Es ist sicher richtig und notwendig, die Beteiligung der Europäer am Sklavenhandel in Afrika, nämlich als Käufer, und dann am Sklaveneinsatz auf den Plantagen der Großgrundbesitzer in der Neuen Welt seit Beginn der Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert hinein zu thematisieren, so wie es tatsächlich längst geschehen ist, und es ist ebenso richtig und zugleich sehr notwendig, den blinden Fleck des islamischen Sklavismus aufzuhellen, der seit Beginn des Islams, und in modifizierten Formen bis heute existiert und der den subsaharischen Raum sowie die ostafrikanischen Küstenregionen über mehr als 1300 Jahre verheert hat. Die Wirkungen dieser brutalen sklavistischen Politik des Islams auf die schwarzafrikanische Bevölkerung und deren Mentalitäten dürfte bei weitem alles in Schatten stellen, was diesbezüglich über die sklavenhändlerischen Aktivitäten von Europäern wissenschaftlich dokumentiert worden ist.

Deshalb ist es nicht weniger als eine Islamapologie, auf die Wirkungen des europäischen Kolonialismus kritisch hinzuweisen, wie es in den postcolonial studies geschieht, aber die viel weitgehenderen und weitaus länger und bis heute (Boko Haram!) andauernden Wirkungen des islamischen Sklavismus mit dem Mantel der islamischen Taqiyya zu bedecken, um sie so verschwinden zu lassen. Dieser Geschichtsklitterung größten Stils muß dringend entgegengewirkt werden; sie betrifft auch nicht allein Afrika, sondern ebenso Südeuropa und Asien, speziell Afghanistan mit Zentralasien, Indien, Malaysia und Indonesien, mit einem Wort, es geht um die gesamte islamische Expansionspolitik des Islams in Richtung auf ein von Anfang an apodiktisch angestrebtes weltweites Kalifat, an dem als Ziel, heute der OIC,  unverändert festgehalten wird. Die gesamte Politik der OIC-Staaten im Hinblick auf „das Haus des Krieges“, also die nicht-islamische Welt, ist und bleibt von diesem koranischen Ziel geleitet. Und das einzige Mittel, um diese Bestrebungen des Islams zu neutralisieren, besteht in einer wirksamen Gegenmacht, deren Realisierung, nicht nur in Europa,

(a) allererst Einsicht in das Wesen des Islams und sodann

(b) die Beseitigung des islamischen Entrismus erfordert, um

(c) zumindest zu einer wirksamen Einhegung zu gelangen. Eine

(d) Aufhebung des Islams

wäre zwar wünschenswert, einfach weil er nichts Gutes ist, das aber ist ohne eine innerislamischen Bewegung gegen den Islam kaum vorstellbar, und ob eine solche Bewegung eine Chance hätte? Bisher haben sich stets reaktionärste islamischen Kreise gegen eine kulturelle Modernisierung durchgesetzt, wie es wie im Iran geschehen ist, und ähnlich in Nordafrika („Arabellion“), also bisher immer wenn es zu herrschaftsgefährdenden Massenbewegungen gekommen ist. Der Islam kennt keine Demokratie, keine Aufklärung, und keine selbstbestimmten Individuen und Subjekte.

Die Zukunftserwartungen bezüglich einer immanenten Selbstmodernisierung sind entsprechend gedämpft, auch wenn man nie nie sagen soll, aber die Skepsis bleibt wohl auf absehbare Zeit dominant.