Medienspiegel

Was Populismus für die Wirtschaft bedeutet

Was Populismus für die Wirtschaft bedeutet

Kommentar GB:

Zitat:

„Mehr Handel, weniger Zölle und liberalisierte Märkte bringen den involvierten Nationen ökonomischen Wohlstand. Das ist unbestritten. Ebenso unbestritten ist, dass es natürlich auch Verlierer dieser internationalen Marktöffnung gibt. In den 40er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wiesen das die Ökonomen Wolfgang F. Stolper und Paul E. Samuelson theoretisch nach. Aus dem sogenannten Stolper-Samuelson-Theorem lässt sich ableiten, dass es bei einer Handelsliberalisierung zwischen Ländern zwangsläufig zu absoluten Einkommenseinbussen des relativ knappen Produktionsfaktors kommt.“

Anzumerken ist, daß sich diese Betrachtung auf ökonomische Aspekte beschränkt.

Und die Wahl Trumps läßt sich teilweise oder weitgehend mit ihnen erklären, auch wenn andere, nämlich kulturell umkämpfte Themen ebenfalls dazu beigetragen haben dürften.

Kulturelle Unverträglichkeiten, so wie sie durch die europaweite Immigration des Islams  verursacht und aussgelöst worden sind, werden aus ökonomischer Perspektive nicht erfaßt.

Sie aber sind das zentrale Thema z. B. von Geert Wilders in den Niederlanden.

Die Lage in Deutschland weist m. E. ähnliche Merkmale auf.