Medienspiegel

Burma

Günter Buchholz

89 Tote bei Angriff von Rohingya-Rebellen auf Grenzposten

Die Rohingya aus Burma gelten als eine der am meisten verfolgten Minderheiten der Welt. Ein Fluchtversuch eskalierte erneut in Gewalt. Bei Angriffen von Rebellen starben insgesamt 89 Menschen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/burma-89-tote-bei-angriff-von-rohingya-rebellen-auf-grenzposten-a-1164680.html

http://www.spiegel.de/thema/burma/

Kommentar GB:

Warum nimmt das muslimische Nachbarland Bangla Desh die muslimischen Rohingya nicht auf? Das ist doch die Frage, die gestellt werden muß, und nicht die Frage, weshalb die Burmesen diese Leute nicht bei sich haben wollen, ebenso wenig wie die Thai übrigens. Daß sie das nämlich nicht wollen, dafür gibt es mehr als genug triftige Gründe aufgrund der jahrhundertelangen negativen Erfahrungen des Buddhismus und des Hinduismus (ebenso wie seitens Judentum und Christentum) mit dem Islam. Es gibt in historischer Perspektive und egal in welcher Weltgegend überhaupt keinen Grund zur Toleranz gegenüber dem Islam.

Aber in unseren Medien wird die Frage nicht so gestellt, sondern sie wird vorwurfsvoll statt an Dacca an Rangun adressiert. Darin ist eine proislamische Parteilichkeit enthalten, indem die Hidschra (die Einwanderung muslimischer Siedler) als selbstverständlich zu respektierende Aktion schlicht vorausgesetzt wird. Rangun wäre töricht, wenn es sich darauf einließe, tut das aber nicht, und das ist eine vernünftige Haltung. So verhalten sich Menschen, die aus geschichtlicher Erfahrung mit dem Islam Selbstbehauptung gelernt haben.

Der „Schwarze Peter“ bezüglich der Lage liegt in Dacca, und eben nicht in Rangun.

Entsprechend liegt er in der Frage der  nahöstlichen Bürgerkriegs-Flüchtlinge und Migranten nicht in Europa, schon gar nicht in Deutschland, sondern in den Ländern der islamischen Welt selbst, insbesondere in den Golfstaaten, deren totale Abschottung gegen muslimische Migranten und Flühtlinge von unseren islamophilen Medien genau so fraglos hingenommen wird wie im Falle Burmas.

Faktisch aber unausgesprochen wird von ihnen eine Pflicht zur Hinnahme der muslimischen  Immigration unterstellt, was aber eine proislamische Grundhaltung voraussetzt, indem die expansiven Ansprüche des Islams – ohne das aufzudecken – als legitim unterstellt werden.

Aber genau das sind sie eben nicht.

Dacca und nicht Rangun muß sich um diese Volksgruppe kümmern! 

Wenn internationaler Druck wirksam gemacht werden soll, dann müßte er sich an die bengalische Regierung richten, nicht an Rangun.

 

Burma