Medienspiegel

GAM-Newsletter 28.08.2017

Veröffentlicht

Bertelsmann-Studie zur angeblichen Integration von Muslimen

und

Hartmut Krauss über deren soziale Desintegration sowie importierte Armut

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen

publizierte der Bertelsmann Verlag früher nazikonforme Literatur (http://literaturkritik.de/id/5722), so ist die Bertelsmann Stiftung heute eine neoliberale Lobbyorganisation zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung im Interesse der etablierten Parteien und der Bundesregierung. Ihre spezielle Methode besteht darin, als „Studien“ deklarierte Wirklichkeitsinterpretationen im Sinne der Herrschenden als „wissenschaftlich fundiert“ auszugeben. Die politisch-korrekt präparierten Ergebnisse werden dann zwecks Schlagzeilenbildung in die mit ihnen eng verbundenen Medien „durchgesteckt“, die dann – von Ausnahmen abgesehen – gleichgeschaltet wie auf Knopfdruck darüber berichten. Es wäre also naiv, von ihr seriöse und wahrheitsorientierte Analysen zu erwarten. Eher handelt es sich hier um Fakenews in Studienform.

https://lobbypedia.de/wiki/Bertelsmann_Stiftung

Bei der jetzt vorgelegten Studie „ Integration von Muslimen in Deutschland macht deutliche Fortschritte“ ging es offensichtlich darum, zum Auftakt der heißen Wahlkampfphase Schlagzeilen zur Unterstützung des Merkel-Kartells zu produzieren: Denn zu einem „Deutschland in dem wir gut und gerne leben“ (CDU-Wahlkampfslogan) gehört dann natürlich auch ein entsprechendes schönfärberisches Bild von den angeblich gut integrierten und Deutschland liebenden Muslimen.

Wie realitätsfern diese Studie ausgerichtet ist, zeigt deren zentrale Behauptung, die Muslime wiesen die gleiche Erwerbsbeteiligung auf wie Einheimische. Diese These steht in einem krassen Widerspruch zu allen vorliegenden Befunden – insbesondere auch für die schon vor der „Flüchtlingskrise“ in Deutschland lebenden, hauptsächlich türkischstämmigen Muslime.

So zeigen – um hier nur ein Beispiel anzuführen – aktuelle Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat, dass 43 Prozent der Türken im erwerbsfähigen Alter weder einem Beruf nachgehen noch arbeitslos gemeldet sind. Ein noch etwas höherer Wert ergibt sich aus Zahlen des Statistischen Bundesamts für Türken, die in Deutschland leben. Demnach sind knapp 48 Prozent von ihnen sogenannte „Nichterwerbspersonen“.

https://www.welt.de/wirtschaft/article166298877/Tuerken-auch-am-Arbeitsmarkt-weit-von-der-EU-entfernt.html

Eine detaillierte Darstellung der sozialen Desintegration insbesondere der muslimischen Zuwanderer mit zahlreichen Daten und Fakten finden Sie in diesem neu eingestellten Text:

http://www.hintergrund-verlag.de/texte-kapitalismus-krauss-importierte-armut-prekarisierte-lohnarbeit-und-neue-soziale-verteilungskonflikte.html

http://www.faktum-magazin.de/2017/08/importierte-armut-prekarisierte-lohnarbeit-und-neue-soziale-verteilungskonflikte-ii/

Eine Kurzversion des ersten Teils gibt es hier:

http://www.gam-online.de/text-Importierte%20Armut%20.html

Mit freundlichen Grüßen

Karin Vogelpohl

Vorstand GAM e.V.

Gesellschaft für wissenschaftliche

Aufklärung und

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