Medienspiegel

Interview mit Sarah Wagenknecht

29.08.2017 | 29.08.2017

Sahra Wagenknecht über das „Mutti“-Image der Kanzlerin:

„Merkel hat eine große Fähigkeit zu verbergen, wie sie wirklich ist“

Sahra Wagenknecht über das “Mutti”-Image der Kanzlerin: “Merkel hat eine große Fähigkeit zu verbergen, wie sie wirklich ist”

Kommentar GB:

Sarah Wagenknecht und die Linke i. w. S. irren sich fundamental, wenn sie den gewalttätigen Djihadismus (bzw. Terrorismus oder „Islamismus“) alleine oder auch nur in erster Linie als Reaktion auf kriegerische Auseinandersetzungen innerhalb der islamischen Welt auffasssen.

Das führt zu dem impliziten Fehlschluß, daß, wenn die okzidentalen Länder ihre Eingriffe aufgäben, der Djihad beendet werden würde. Irrtum! Denn völlig ausgeblendet wird dabei, daß der Djihad im Koran selbst angelegt und gefordert ist, solange wie das weltweite Kalifat unter dem Islam noch nicht verwirklicht ist. Erst dann soll (angeblich) „Frieden“ herrschen, dann in einer sklavistischen Welt, die einem einzigen islamischen Lager gliche.

Der Djihad ist in allen seinen Erscheinungsformen bis hin zum gewaltsamen Djihad gleichsam die Bewegungsform des Islams, er ist von ihr ebenso wenig zu trennen wie von der ihn konstituierenden repressiven Normativität und Praxis der Scharia,  also dem islamischen Regel- und Unterdrückungssystem. Diese beiden Komponenten konstituieren den Islam, nicht irgendeine vermeintliche Frömmigkeit, die  sonderbarerweise vielfach ohne jede Begründung für etwas „Gutes“ gehalten wird.

Der Islam ist keine Religion im Verständnis okzidentalen Denkens.

Er gehört daher auch nicht an „Abrahams Runden Tisch“.

EKD und RK befinden sich diesbezüglich schlicht im  Irrtum (siehe unten; link).

Denn der Islam steht totalitären Ideologien wie jenen der „nationalsozialistischen Weltanschauung“ oder der stalinistischen Herrschaftsideologie des „Diamat & Histomat“ weitaus näher als den Religionen des Judentums, des Christentum, auch der Hindus oder besonders der Buddhisten.

Es handelt sich im Kern um eine pseudoreligiöse Politideologie mit totalitären Herrschaftszielen und zugehörigen Ansprüchen – also nicht um eine Religion im Sinne des Art. 4 GG.

Daher ist es geboten, daß die Rechtsprechung hier zu einer angemessenen Interpretation übergeht und sich nicht länger von offensichtlichen Irrtümern leiten läßt.

Ein weiterer Denkfehler ist die Annahme, „Religion“ und „Frömmigkeit“ seien – ohne irgendeine Begründung zu geben – etwas Gutes, und sie seien daher mindestens zu tolerieren, wenn nicht, weil angeblich „gut“, zu fördern.

Diese Annahmen treffen, wenn sie kritisch überprüft werden, für den Islam eindeutig nicht zu. Der Islam ist nichts Gutes, und daraus wären mit Entschlossenheit entsprechende Konsequenzen mit Blick auf diese Ideologie, ihre Verbreitung und ihre Reproduktion zu ziehen.

Die Reproduktion der Ideologie durch die übliche Indoktrination wäre zu blockieren, und die Möglichkeit eines Austritts aus dem Islam wäre formalrechtlich und faktisch gegen die muslimische Orthodoxie durchzusetzen, und dies konsequent. Das ist es, was, möglichst  gesetzlich geregelt, gegen die Förderer des Islams durchzusetzen wäre:

also:

Freiheit für die Assimilation von Muslimen,

und nicht

Integration der okzidentalen Mehrheitsgesellschaft

in den gegengesellschaftlich eingeführten Islam in Europa.

Muslimen, denen das nicht gefällt, stehen alle Türen offen;

die OIC umfaßt bekanntlich zahlreiche Länder.

Papst Franziskus outet sich endgültig als Missionar der Umvolkung und Islamisierung Europas

Kommentar Hartmut Krauss:

„Folgende Anmerkungen:

  1. In meinem Buch „Islam, Islamismus, muslimische Gegengesellschaft“, Kap. 5,  aber auch schon in  „Faschismus und Fundamentalismus“ sowie in diesem (von Ihnen schon aufgegriffenen) Beitrag http://www.glasnost.de/autoren/krauss/glokritik.html ist ja bereits ein klarer Gegendiskurs zur einseitigen Fixierung auf den westlichen Kapitalismus aus herrschaftskritisch-theoretischer Perspektive vorhanden. Dass das außer von uns von zu wenigen aufgegriffen und mit verbreitet wird, ist bedauerlich, aber Realität.
  2. Man kann Menschen nicht von außen  zu richtigen Einsichten bewegen, wenn sie nicht von sich aus nach neuen angemesseneren Antworten und Orientierungen streben bzw. danach suchen und aktiv Ausschau halten, sondern stattdessen ihr veraltetes, aber psychisch stabil haltendes Überzeugungssystem verteidigen. Das ist ein Kernpunkt meiner Theorie der subjektiven Widerspruchsverarbeitung.
  3. Die deutsche postrealsozialistische Rest-Linke ist als Gesamtheit betrachtet und von einzelnen Ausnahmen abgesehen (siehe Punkt zuvor) ein hoffnungsloser und dekadenter Fall von unbelehrbarer Halsstarrigkeit. Schon vor dem Zerfall des RS haben sich viele westdeutsche Linke von der Verknüpfung von Wissenschaftlichkeit und herrschaftskritisch-emanzipatorischer Perspektive verabschiedet und sich in einem vulgären umverteilungsideologischen Antikapitalismus eingebunkert.
  4. Nicht nur die Linke, sondern die gesamte deutsche Gesellschaft ist unheilbar krank, wie sich jeden Tag auch an der hier diskutierten Nachrichtenlage feststellen lässt. (Siehe aktuell die unsägliche Causa Gauland/Özugus mit ihrer erbärmlichen Niveaulosigkeit.)“