Medienspiegel

Streit um die Gender Studies

Die Gender Studies werden nun auch von Alice Schwarzer angegriffen. Die Geschlechterforscherin Paula-Irene Villa antwortet auf die Kritik.

von

http://www.tagesspiegel.de/wissen/streit-um-die-gender-studies-die-frau-im-singular-gibt-es-nicht/20191646-all.html

Kommentar GB:

Wenn Gender Studies Wissenschaft sind, was ist dann deren Forschungsfrage?

Welche Forschungsfrage könnte das überhaupt sein, wenn doch jede Forschungsfrage in bereits bestehenden Wissenschaften abgehandelt werden kann?

Welches sind die Methoden der Gender Studies?

Wenn es solche nicht gibt, und wenn diese dieselben sind wie in den schon bestehenden Wissenschaften, wozu braucht es dann Gender Studies?

Zu welchen wesentlichen Ergebnissen und gesicherten neuen Erkenntnissen haben die Gender Studies geführt?

Wer hat diese wie überprüft?

Wo und von wem sind diese Erkenntnisse dargestellt worden?

Welcher gesellschaftliche Nutzen ist daraus erwachsen?

Das Ergebnis lautet, nach meiner Einschätzung: Null.

Hierzu, der Artikel von Anabel Schunke: sehr empfehlenswert, sehr diskussionswürdig:

(…) „Bezugnehmend auf die Kritik der Quasi-Anführerin der Gender-Studies und Burka-Fan, Judith Butler, am EMMA-Artikel „Gender Studies – Sargnagel des Feminismus?“ macht Autor Vojin Saša Vukadinović deutlich, was einigen schon länger klar war: Dass es sich bei den sogenannten Gender Studies um nichts anderes als eine Pseudo-Wissenschaft unter der Flagge des linken Hasses auf den Westen und um kulturellem Egalitarismus handelt, die seit ihrem Bestehen keine einzige Veröffentlichung von nennenswerter Wichtigkeit zustande gebracht hat. Dennoch – und das ist eigentlich Erschreckende – wird den Vertreterinnen dieser, als Wissenschaft getarnten totalitären Ideologie und solchen, die sie zumindest für ihre Ziele zu nutzen wissen, medial und politisch in Deutschland der rote Teppich ausgerollt. So erhielt Butler, die die Terrororganisationen Hisbollah und Hamas einmal als „progressiv“ und „Teil der globalen Linken“ bezeichnete, 2012 u.a. den Adorno-Preis. Ohnehin gilt alles Westliche im antiimperialistischen Kampf Butlers per se als böse. Alles nicht Westliche hingegen wird geradezu glorifiziert. Die Burka, so Butler, sei eine „Übung in Bescheidenheit und Stolz“. Sie symbolisiere „Schutz vor Scham“.

Auch sonst bilden junge Kopftuch-Aktivistinnen, die uns darüber aufklären, dass das Tuch auf ihrem Kopf eigentlich Symbol der Freiheit und Selbstbestimmung der Frau ist, mittlerweile eine feste Größe in den Öffentlich-Rechtlichen Talkshows, als Referentinnen auf sogenannten „Conventions“ wie der re:publica und geschätzte Diskutantinnen an der Seite ranghoher Politiker. Wer sich nicht wie Alice Schwarzer über Jahrzehnte einen Namen und um die Emanzipation der Frau verdient gemacht hat oder zumindest über einen Migrationshintergrund verfügt, der die ausgeübte Kritik nicht ganz so politisch inkorrekt aussehen lässt, ist raus aus der Diskussion.“

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/wo-ist-die-weibliche-islamkritik/

Man lese unbedingt die Leserkommentare hierzu!

Und zur Islamkritik siehe:

Islam – Kritik