Medienspiegel

Deutsche debattieren staatliche muslimische Feiertage

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  • „Deutschlands christliches Erbe ist nicht verhandelbar“, sagt Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag.
  • „Wir haben eine christlich-jüdische religiöse Prägung, keine islamische. Daher verstehe ich nicht, warum wir jetzt diese Debatte führen. Ich würde etwas anderes thematisieren: Wann haben endlich Christen in allen islamischen Ländern die gleiche Religionsfreiheit wie die Muslime bei uns?“, so CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach.
  • „CDU will muslimischen Feiertag. Das ist der Unterschied zur AfD: Wir sagen dazu: Nein! Nein! Nein!“ — Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD).

Der spontane Vorschlag von Bundesinnenminister Thomas de Maizière zur Einführung eines staatlichen muslimischen Feiertags hat zu einer weiteren kontroversen Debatte über die Rolle des Islam in Deutschland geführt.

Bundesländern mit einem hohen muslimischen Bevölkerungsanteil solle es freistehen, staatliche muslimische Feiertage zu feiern, sagte der zu Merkels Kabinett gehörende de Maizière bei einem Wahlkampfauftritt im Vorfeld der niedersächsischen Landtageswahlen:

„Ich bin bereit darüber zu reden, ob wir auch mal einen muslimischen Feiertag einführen. Kann man gerne vielleicht mal machen. Wo viele Katholiken leben, da gibt es auch Allerheiligen als Feiertag und anderswo nicht. Wo es viele Moslems gibt; warum kann man nicht auch Mal über einen muslimischen Feiertag reden?“ (…)

https://de.gatestoneinstitute.org/11220/deutschland-muslimische-feiertage