Medienspiegel

Österreich: Ein Hoffnungsträger löst den andern ab

Sebastian Kurz verspricht Veränderung.
Aber auch der geschlagene Kanzler Christian Kern war einst als Hoffnungsträger gestartet.
Wird es Kurz besser ergehen?
Matthias Benz, Wien 15.10.2017

https://www.nzz.ch/international/ein-hoffnungstraeger-loest-den-andern-ab-ld.1322107

Die Grünen scheitern an der 4% Hürde:

https://www.nzz.ch/international/liveblog-wahlen-oesterreich-ld.1321568

http://www.tagesspiegel.de/politik/fpoe-chef-im-portraet-straches-weg-zum-erfolg/20454896.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/wahl-in-oesterreich-kurzpass-nach-rechts/20458566.html

https://www.nzz.ch/international/nationalratswahl-2017-so-hat-oesterreich-gewaehlt-alle-resultate-im-ueberblick-ld.1320312

https://derstandard.at/jetzt/livebericht/2000065810603/nationalratswahl-kurz-oevp-auf-platz-eins-spoe-vor-fpoe-dahinter

https://derstandard.at/2000066068342/Gruener-Totalabsturz-Pilz-schafft-Einzug

http://www.tagesspiegel.de/politik/wahl-in-oesterreich-kurzpass-nach-rechts/20458566.html

Kommentar GB:

Die Wahl in Österreich hat eine konkrete europapolitische Bedeutung.

Falls es eine schwarz-blaue Koalition geben sollte, würde vermutlich Kurz zum faktischen Sprecher der Visegrad-Gruppe in Brüssel. Der parlamentarische Einfluß der Grünen sinkt erfreulicherweise auf Null (< 4 %); Frau Lunacek wird je nach Standort vermißt oder nicht vermißt werden:

„Grüner Totalabsturz, Pilz schafft Einzug 15. Oktober 2017, 67 Postings, Die Grünen erlebten am Wahlsonntag ein Desaster: Nach Jahren des Aufwärtstrends müssen sie um den Wiedereinzug in den Nationalrat bangen. Ihr früherer Parteikollege Peter Pilz bewegte sich Sonntagabend knapp über der Vier-Prozent-Grenze.“

Die Herren Junker, Timmermans et. al. können sich also vermutlich schon mal warm anziehen. Ob eine deutlich geschwächte Merkel wird gegenhalten können, das muß sich erst noch erweisen.

Derzeit hat sie jedenfalls keine Mehrheit, und falls es ihre gelingen sollte, eine solche Viererkoalition auszuhandeln, dann wäre diese Regierung wahrscheinlich eine schwache Regierung. Denn erstens wäre der interne Konsens fortlaufend unter Druck, mit Bruchgefahr, und zweitens ist an die parlamentarische Oppsition zu denken, die das Ihre tun wird.

Es geht um nicht weniger als um die Richtung der Europapolitik.

Wir sind im Oktober 2017.

Wien geht in Führung

Das Wahlergebnis in Österreich ist nicht mehr und nicht weniger als eine Zeitenwende. Man kann das wenden, wie man will. Aber hier hat sich jemand durchgesetzt, der in jungen Jahren ein herausragendes politisches Gespür, ein klares Bewußtsein für anstehende nationale und internationale Probleme und Führungswillen gezeigt hat.

http://www.freiewelt.net/blog/wien-geht-in-fuehrung-10072411/