Medienspiegel

Ex-AfD-Chefin Petry

Bundeswahlleiter bestätigt Gründung der „Blauen Partei“

Die Gruppierung wurde kurz nach der Wahl unter dem Namen „Die Blaue Partei“ angemeldet. Medien berichten, ein Berater von Frauke Petry habe die Unterlagen eingereicht.

http://www.tagesspiegel.de/politik/ex-afd-chefin-petry-bundeswahlleiter-bestaetigt-gruendung-der-blauen-partei/20445588.html

Kommentar GB:

Heißt es nicht: Teile und herrsche?

Nun, dieses Projekt weckt Vorstellungen einer Art bundesweiter CSU, die lediglich nicht so heißt, aber inhaltlich eben dies wäre.

„Die Blauen“ als CSU 2.0 im Bundesgebiet außerhalb von Bayern?

Gelänge es, diese Partei zu etablieren, was nicht einfach sein dürfte, dann könnte das der medial systematisch angegriffenen AfD sicherlich Wähler abspenstig machen, möglichst viele selbstverständlich, damit diese Partei wieder verschwände. Das ist ja das Ziel derjenigen, die sich hiervon einen Nutzen versprechen. Und wer das ist, das liegt ja auf der Hand.

Es muß in den letzten Monaten  hinter den politischen Kulissen eine ganze Menge Geld und Know-how mobilisiert worden sein, um die Basismannschaft durch, ich drücke es jetzt einmal so aus: hierfür geeignete Maßnahmen zu überzeugen, die AfD zu verlassen. Denn daß hierfür eine politisch-intrinsische Motivation, etwa in Gestalt eines plötzlich schlagenden Gewissens, das halte ich für außerordentlich unwahrscheinlich, auch wenn sich bekanntlich für fast alles ein Beispiel finden läßt.

Es ist allerdings fraglich, ob der Zug nicht längst abgefahren ist, so daß die Zukunft der neuen „Blauen“  – nicht unwahrscheinlich –  jener von „alpha“ – also Luckes Partei – ähneln dürfte.

Wir werden ja sehen, ob das Gründungsprojekt scheitert.