Medienspiegel

Katar

Wie groß ist das Risiko für uns alle?

Die Familie al-Thani, die mit Scheich Tamim bin Hamad den absoluten Herrscher über das Emirat Katar stellt, hält drei Prozent an Siemens, kontrolliert zehn Prozent der Anteile der Deutschen Bank und ist an vielen europäischen Ölkonzernen mit milliardenschweren Aktienpaketen beteiligt. Zugleich ist die Familie al-Thani in internationale Terrorfinanzierung verwickelt, wie ein neues Buch aufdeckt.

Sascha Adamek

http://www.theeuropean.de/sascha-adamek/12973-wer-finanziert-den-weltweiten-islamischen-terror

Dieser Text ist ein Auszug aus Sascha Adameks neuestem Buch Scharia Kapitalismus, ISBN 978-3-430-20240-4, 288 Seiten; Klappenbroschur, 18 Euro, erschienen am 22. September 2017.

Kommentar GB:

Die Finanzmacht der Saudis und der Emirate ist nicht nur enorm groß, sondern auch weitgehend unsichtbar. Dennoch oder gerade dadurch wirkt sie, und daß die bei Licht betrachtet völlig widersinnige Islamophilie so verbreitet ist, gerade auch in westlichen Medien, das dürfte eine ihrer Erklärungen in eben dieser Finanzmacht finden. Abgesehen von direkten Bestechungen im Sinne eines Kaufes von Islampropaganda spielt sicher auch die von den muslimischen Finanzinvestoren hinter den Kulissen eingeforderte Rücksichtnahme eine Rolle, sogenannter „Respekt vor dem Islam“, also: die Unterwerfung unter ihn.

Und einer wertnihilistische Wirtschafts- und Politikkaste ist das alles ganz egal, solange der Petrodollar rollt.

Diese Finanzmacht ist nur eine andere Seite des islamischen Djihads, und es besteht daher keinerlei Widerspruch zu seiner gewaltförmigen Seite, und genauso wenig zu seiner scheinbar friedlichen, missionarischen Seite, die mittlerweile endlich als Sicherheitsrisiko erkannt und behandelt worden ist. Für die islamische Finanzmacht ist derselbe Erkennntisschritt fällig.

Der Okzident muß endlich den Islam als das begreifen, was er ist, nämlich nichts Gutes.