Medienspiegel

Warum Finanzoligarchen wie George Soros linke Bewegungen unterstützen

»Offene Gesellschaft« bedeutet nicht weniger Staat. Sie bedeutet nur, dass die Bürger weniger Mitsprache in ihrem eigenen Land haben. Dafür wird der Einfluss der globalen Finanzindustrie und supranationalen Organisationen größer. Die linken NGOs spielen dabei der Finanzindustrie in die Hände.

http://www.freiewelt.net/reportage/warum-finanzoligarchen-wie-george-soros-linke-bewegungen-unterstuetzen-10072522/

Kommentar GB:

Alle sollten jetzt begreifen, daß es eine Linke im klassischen Sinne der ehemaligen Arbeiterbewgung i. w. S. in relevanten, organisierten Formen seit längerem nicht mehr gibt, außer vielleicht in Resten auf der sozioatomaren Ebene.

Sie ist zerfallen, sie hat sich aufgelöst, und sie hat sich postmodernistisch – also irrational und kulturrelativistisch – transformiert oder transformiern lassen.

Das ist ihr Verrat an der Aufklärung, das ist ihr mit Grund und Ernst vorzuwerfen. Deshalb ist sie nichtig.

Wenn also im obigen Artikel von „der Linken“ oder von „linken Bewegungen“ die Rede ist, dann ist diese heutige postmoderne-„Linke“ gemeint, die den früheren Platz der seit langem nicht mehr existierenden Linken (im klassischen Sinn) eingenommen hat. Aus der Perspektive dieser klassischen Linken erscheint die postmoderne „Linke“ als eine politisch Bewegung, die dem weltmarktorientierten Kapital subsumiert ist. Und „links“ erscheint sie dem oberflächlichen Betrachter nur deshalb, weil das vergilbte alte Etikett noch nicht ausgewechselt worden ist.