Medienspiegel

Das uneindeutige Geschlecht

Veröffentlicht

Mann, Frau oder inter:

Ist die Zuordnung eine Frage der Natur oder des menschlichen Willens?

Und was würde es bedeuten in einer Gesellschaft ohne Geschlechter zu leben?

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/intersexualitaet-eine-gesellschaft-ohne-geschlechter-kommentar-15295670.html

Kommentar GB:

Es ist heutzutage schon erfreulich, wenn man bezüglich dieser Thematik in der Mainstreampresse wenigstens wenigstens einmal keinen Unsinn zu lesen bekommt. –

Es gibt zwei Geschlechter, das männliche und das weibliche, mit ihrer (fortpflanzungsbezogenen) Sexualität, und es gibt bezüglich

(a) der geschlechtlichen Identität und

(b) bezüglich des Verhaltens

Anomalien.

zu (a)

Intersexualität ist ein somatische Anomalie, und

Transsexualität ist eine psychische Anomalie.

zu (b)

Die (prinzipiell nicht fortpflanzungsbezogene) Homoerotik (etc.) von Männern bzw. Frauen ist entsprechend eine Verhaltensanomalie, von der insgesamt bis zu ca. 5% der Bevölkerung betroffen sind.

Mit irgendwelchen faktisch inexistenten dritten oder vierten oer n-ten Geschlechtern hat das alles nichts zu tun; solche phantasierten Vorstellungen gehören ins Kuriositätenkabinett der Zeitgeistgeschichte; Zitat:

„Anhänger der Gender-Theorie dringen auf ein geschlechtliches Wahlrecht. Sie sehen das Geschlecht primär als soziales Konstrukt, als veränderliche Eigenschaft. Für manche ist das körperliche Geschlecht nicht mehr als eine kulturell geprägte Interpretation. Die Gender-Theorie gewinnt zunehmend an Einfluss; durch geschickten Lobbyismus ist es ihren Vertretern gelungen, Schlüsselpositionen in Forschung, Lehre und Politik zu besetzen.“

Siehe hierzu auch: http://www.gender-diskurs.de/