„Der politische Islam richtet sich gegen die Multikultur“

19. November 2017

Sascha Adamek über die Geschäfte mit Scharia-Staaten, die den radikalen Islamismus finanzieren – Teil 2

Mit der Dynamik des global agierenden Kapitalismus geht eine tiefgehende Erosion westlicher Werte einher, die einstmals dem Prozess der Aufklärung entsprungen waren. Der Siegeszug des neoliberalen Pragmatismus, der außer dem Geld keine Werte mehr kennt und gelten lässt, hat somit zum paradoxen Ergebnis, dass mit den Geschäftsbeziehungen zu den Scharia-Staaten der Weg zu einem neuen religiösen Fundamentalismus geebnet wird, der von den Verlierern des kapitalistischen Modernisierungsprozesses, den muslimischen Communities, die man seit Jahrzehnten versäumt hat, in die hiesige Gesellschaft zu integrieren um so bereitwilliger angenommen, als es den Scharia-Staaten hierzulande erlaubt ist, ihre maximal rückschrittliche Auslegung des Islam mit großem finanziellen und propagandistischem Aufwand nach Deutschland zu exportieren. Teil 2 des Gesprächs mit Sascha Adamek, Autor des Buches Scharia-Kapitalismus – Den Kampf gegen unsere Freiheit finanzieren wir selbst.

https://www.heise.de/tp/features/Der-politische-Islam-richtet-sich-gegen-die-Multikultur-3891712.html