Medienspiegel

Die Grenzen fließen (?)

Europa Die Nation ist künstlich, die Region ist natürlich.
Erwiderung auf Heinrich August Winklers Essay „Europas falsche Freunde“

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-grenzen-fliessen

und die Frankfurter Rundschau tutet ebenfalls in Soros´ Horn:

http://www.fr.de/politik/meinung/leitartikel/leitartikel-europa-der-regionen-a-1380672,0#artpager-1380672-0

Kommentar GB:

Und prompt melden sich die Ideologen im Geiste (oder im Solde) des George Soros zu Wort. Sein Programm ist die Zerstörung der Nationalstaaten, weil alleine sie noch in der Lage sind, Widerstand zu leisten gegenüber der regionalistischen Zersetzung und Immigration von unten und gegen die zusätzliche schrittweise Entmachtung durch die demokratisch nicht legitimierte Euro-Bürokratie in Brüssel. Daher ist de Gaulles Wort vom „Europa der Vaterländer“ das, woran sich die Europapolitik orientieren sollte. Denn der Nationalstaat ist die historisch entwickelte Institution, die mit Verfassung, Rechtsstaat und parlamentarischer Demokratie weiterhin einen unverzichtbaren Handlungsrahmen bietet.

Der europäische Einigungsprozeß ist zwar zweifelsfrei eine historische Errungenschaft, aber in jüngerer Zeit ist er m. E. in die falsche Richtung gegangen, nicht zuletzt, weil von einer demokratischen Legitimation keine Rede sein kann. Es geht jetzt darum, diese Richtungs-änderung des Einigungsprozesses einzuleiten – und damit den Weg in Richtung auf zukünftige „Vereinigte Staaten von Europa“ zu beenden.

https://le-bohemien.net/2016/02/20/europa-ein-historisches-projekt-in-der-krise/

https://le-bohemien.net/2014/12/18/quo-vadis-europa-2/

https://le-bohemien.net/2014/12/18/ein-aufruf-die-europaeische-politik/