Medienspiegel

Die Notwendigkeit der Remigration

Veröffentlicht

Hartmut Krauss  –  2. November 2017

https://www.facebook.com/profile.php?id=100017572484031

Eine neue Statistik besagt, dass sich die Zahl der sog. Schutzsuchenden in Deutschland, die hauptsächlich aus islamischen Ländern (Syrien, Afghanistan, Irak) einströmten, seit Ende 2014 um 851.000 auf nunmehr 1,6 Millionen verdoppelt hat (+113 Prozent). Damit beträgt der Anteil von Schutzsuchenden an der ausländischen Bevölkerung in Deutschland 16%.
„Der Anteil der männlichen Personen unter den Schutzsuchenden lag bei 64%. Im Vergleich dazu waren 53% der ausländischen Bevölkerung und 49% der Bevölkerung insgesamt männlich. Schutzsuchende waren im Schnitt 29,4 Jahre alt. Das Durchschnittsalter der ausländischen Bevölkerung lag dagegen bei 37,6 Jahren, das Durchschnittsalter der Bevölkerung insgesamt (Stand: Juni 2016) bei 44,2 Jahren.“

 

Damit befindet sich ein großes Personenpotenzial in Deutschland, das nach der Einnahme der IS-Hochburgen in Syrien und dem Irak für den Wiederaufbau der dortigen kriegszerstörten Gebiete gebraucht wird. Erforderlich ist demnach eine Wende in der „Flüchtlingspolitik“, nämlich ein Remigrations- und Familienzusammenführungsprogramm in umgekehrter Richtung und im Kontext eines international unterstützten und kontrollierten Wiederaufbauprojekts. Andernfalls würde ja die Verwüstung dieser Länder regelrecht verewigt.

 

Ein solches wiederaufbauorientiertes Remigrationsprogramm hätte auch den vorteilhaften Effekt, die Energien der „Geflüchteten“ in gesellschaftlich sinnvolle Bahnen zu lenken. Denn in Deutschland weist diese Gruppe eine besonders hohe Kriminalitätsbelastung auf: So ist die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 52,7 Prozent auf 174.438 gestiegen. Dabei ist zu beachten, dass in den BKA-Statistiken „Zuwanderer“ nicht die etwa die Gesamtmenge von Ausländern und Menschen mit Migrationshintergrund umfassen, sondern lediglich „Personen mit Aufenthaltsstatus „Asylbewerber“, „Duldung“, „Kontingentflüchtling“/„Bürgerkriegsflüchtling“ und „unerlaubter Aufenthalt“. Insgesamt belief sich die Zahl tatverdächtiger Ausländer 2016 auf 616.230. Obwohl die „Zuwanderer“ gemäß der BKA-Definition nur knapp 2 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen, stellen sie mehr als ein Viertel an den tatverdächtigen Nichtdeutschen insgesamt und 8,6% aller Tatverdächtigen. Besonders hoch liegt der Anteil von Zuwanderern bei folgenden Deliktarten: Taschendiebstahl insgesamt: 35,1%; Urkundenfälschung: 21,5%; Ladendiebstahl insgesamt: 16,8%; Vergewaltigung und sexuelle Nötigung: 14,9%; Gefährliche und schwere Körperverletzung, Verstümmelung weiblicher Genitalien: 14,9%; Gewaltkriminalität: 14,8%; Sozialleistungsbetrug 12,7%; Straftaten gegen das Leben: 12,0%.

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2017/11/PD17_387_12521.html