Medienspiegel

Ein Lob auf den älteren weißen Mann

In der Sexismus-Debatte wird eine Spezies meist zu Unrecht beschimpft.

Dabei hat sie Einfluss und große Verdienste.

Eine Verteidigung.

von

http://www.tagesspiegel.de/kultur/sexismus-debatte-ein-lob-auf-den-aelteren-weissen-mann/20528726.html

Kommentar GB:

Im Zeitalter des niedergehenden Feminats und der anderen Gemeinschaften der unheiligen Nullen habe ich die folgende Passage mit Sympathie gelesen:

(…) „Die älteren weißen Männer bieten sich an, sie lehnen die Opferrolle ab. Sie wollen Täter, sie wollen die Täter sein. Sie wollen Verantwortung, Verwaltungs- und Gestaltungsmacht, das alles müssen sie haben wollen, die anderen wollen es ja nicht. Sie sind der Grund, warum die Welt so passabel ist, wie sie ist. Sie sind Realisten, also nicht bigott, dafür Klardenker und Klarhandler. Machtausübung ist kein Sympathiewettbewerb. Sie ist der Versuch, die eigene Superiorität zu sozialisieren. Da geht es nicht um Abzocke, vielmehr dreht es sich darum, Eigenwohl und Fremdwohl auszubalancieren.“ (…)