Medienspiegel

Trump auf Asienreise

China und Amerika schließen Abkommen über 250 Milliarden Dollar

  • Aktualisiert am 09.11.2017

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/donald-trump-wirtschaftsabkommen-ueber-250-milliarden-dollar-mit-china-15284104.html

„Chinas Staatschef empfängt den US-Präsidenten im einstigen Kaiserpalast. Die Gespräche sind herzlich, doch das Verhältnis zwischen den mächtigen Politikern bleibt kompliziert.“ (…) [Man beachte hier die Symbolik, die von Xi gewählt wurde, GB]

http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5316888/Trump-in-Peking_Spitzentreffen-in-Verbotener-Stadt

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/china-und-amerika-einig-gegenueber-nordkorea-15284452.html

https://www.heise.de/tp/news/Trump-versus-Xi-Null-zu-eins-3887898.html

Kommentar GB:

Sollte es Trump gemeinsam mit Beijing gelingen, Nord-Korea soweit unter Kontrolle zu bringen, daß von dort zuküntig keine Sicherheitsrisiken mehr ausgehen, dann wäre das ein bedeutender außenpolitischer Erfolg. Eine andere realistische Option, mit dem Nordkorea-Problem umzugehen, hat er nicht. Deshalb ist seinen Reise nach Beijing notwendig und folgerichtig.

Wenn es ihm weiter gelänge, die Kriegstreiberfraktion im US-Kongreß bezüglich Rußland zu bändigen, dann wäre das genauso wichtig und gut, aber danach sieht es leider gar nicht aus.

Man sieht das am deutlichsten daran, daß sich die NATO durch Reform ihrer Kommandostrukturen in Europa offensichtlich auf militärische Konflikte an ihrer Ostfront vorbereitet. Auch die Pläne einer für Rußland kaum hinnehmbaren Einbeziehung der Ukraine in die EU und letztlich auch die NATO werden Schritt für Schritt weiter verfolgt.

Nicht Putin, sondern diese Leute sind für die Europäer besonders gefährlich.

https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Nato-marschiert-weiter-zuruck-in-den-Kalten-Krieg

Literatur:

Wolfgang Bittner

Die Eroberung Europas durch die USA –

Eine Strategie der Destabilisierung, Eskalation und Militarisierung

Westend Verlag: Frankfurt/Main 2017

Daß China in der langen Frist ein Weltmachtkonkrurrent ist, das ist allerdings auch richtig. Wir haben es also mit einer Dialektik von Kooperation und Konkurrenz zu tun, was aber sowieso den Regelfall in Politik und Ökonomie darstellt. Siehe:

http://www.freiewelt.net/reportage/steve-bannon-warnt-china-ist-auf-auf-dem-weg-zur-dominierenden-weltmacht-10072655/

und

Oktoberrevolution