70 Jahre Israel

 Steinmeier: Antisemitismus ist nicht überwunden

  • Aktualisiert am 15.12.2017

Amerikas Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels rechtfertigt keine Herabwürdigung Deutscher jüdischen Glaubens, sagt der Bundespräsident. Unterdessen warnt CDU-Präsidiumsmitglied Spahn vor importiertem Antisemitismus.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/steinmeier-antisemitismus-ist-nicht-ueberwunden-15342133.html

http://www.fr.de/kultur/antisemitismus-muslime-werden-dazu-erzogen-juden-zu-hassen-a-1408164,0#artpager-1408164-0

http://www.fr.de/politik/antisemitismus-die-existenz-israels-wird-negiert-a-1408940

Kommentar GB:

Da der judenhassende islamische Mob in Berlin bekanntlich selbst semitisch ist, ist die Bezeichnung „Antisemitismus“ verfehlt. Der Begriff war schon immer verfehlt, weil es sich immer um Judenhaß gehandelt hat, zunächst, schon bei Luther, mit fragwürdigen theologischen Begründungen, dann, im 19. Jahrhundert und danach, mit ebenso fragwürdigen rassistischen Begründungen.

Es handelt sich hier vielmehr um den den 1400 Jahre alten, auf den Gründer in der Medina-Zeit zurückgehenden islamischen Judenhaß. 

Der Hinweis auf alteuropäischen Judenhaß, den es im 19. und im 20. Jahrhundert nicht bloß in Deutschland, sondern in erheblichem Ausmaß in ganz Europa gab, erweist sich hier als islamophiles Ablenkungsmanövet, siehe ganz ähnllich auch in der Frankfurter Rundschau:

http://www.fr.de/politik/meinung/leitartikel/querfront-antisemitismus-ist-eine-deutsche-tradition-a-1406646

Das wird von Spahn zwar halb zutreffend korrigiert, aber dann heißt es in dem Artikel:

„Wenn es antiislamischen Hass gibt, erwarten sie [die muslimischen Verbände, GB] zu Recht, dass wir dagegen aufstehen. Dann sollten wir auch alle gemeinsam Flagge zeigen gegen Antisemitismus.“

Es geht hier aber nicht um Haß, sondern um Kritik, nämlich um Religionskritik, wie sie für die politische Linke (aber nicht für die postmoderne Pseudolinke) konstitutiv war und ist:

Islam – Kritik

Was ist der Islam?