Heute von Winston Churchill lernen!

Wir müssen das Unbehagen entziffern, das den Populismus nährt
Von Churchill lernen heisst: Wenn wir unsere gut funktionierenden Demokratien erhalten wollen, brauchen wir ein scharfes Sensorium für das, was sie gefährdet.
Alain Berset 5.12.2017

https://www.nzz.ch/meinung/demokratie-erfordert-wachsamkeit-ld.1335608

Kommentar GB:

Die Gefährdungslage ist heute zwar anders als sie zur Regierungszeit von Winston Churchill war, aber sie ist  – mit den nötigen Abänderungen  –  doch vergleichbar.

Von Churchill lernen heißt zu erkennen, daß der Okzident, insgesamt gesehen, heute den Fehler der 30er Jahre des 20. Jh. wiederholt,

nämlich: Beschwichtigungspolitik zu betreiben.

Aber der Faschismus / Nationalsozialismus konnte nicht beschwichtigt, sondern nur besiegt werden. Gegenüber dem weltanschaulich vergleichbaren Islam besteht heute eine entsprechende Lage. In ihr schadet am meisten die Verkennung der realen Gefahr.

Wieder steht die Kollaboration gegen den Widerstand, aber die Beschwichtigungspolitiker sind mit zwei Ausnahmen alle noch im Amt, obwohl sie täglich vom Realitätsprinzip geohrfeigt werden, freilich ohne daraus etwas zu lernen.

Die Leute, die Wähler, sie sehen das, und sie verstehen oder sie ahnen, was vor sich geht. So verbreitet sich unterschwellig eine Mischung aus Wut, Angst und Mißtrauen, die, wenn sie gelegentlich vernehmbar wird, von den Kollaborateuren gar nicht verstanden wird.

Sie meinen dann, sie müßten den uninfomierten Leuten die Lage erklären.

Ausgerechnet sie