SPD

Regieren, opponieren oder beides

Warum die SPD ein Thema ist

Freitag, 15. Dezember 2017

Warum die SPD ein Thema ist

Kommentar GB:

1/ Erst macht Rot-Grün unter Schröder die Politik des Kapitals (Agenda 2010) – also gegen die Lohnabhängigen. 2/ Parallel macht sie eine langfristige Politik für ambitionierte oder bloß anspruchsvolle Karriere-Mittelschichtsfrauen (Gleichstellungspolitik). 3/ Daneben hat man für Schwule und Lesben eine offene Tür und offene Ohren, und 4/ findet man den Islam völlig unbedenklich und sympathisch, und man fördert ihn inner- und außerparteilich.

Und dann wundert man sich im Vorstand  der SPD, daß

1/ die Lohnabhängigen nicht mehr wie gewohnt SPD wählen, daß

2/ die diskriminierten Männer sich eine andere Partei suchen, daß

3/ die Heteronormalen finden, daß der Schwanz nicht mit dem Hund wedeln sollte, daß

4/ die Nicht-Muslime erkennen, daß der Islam nichts Gutes ist und daß er nicht integriert werden kann, und daß

5/ alle erkennen, daß eine Partei, die nichts als Minderheitspolitiken betreibt, das aber verleugnet, so geschrumpft gehört, daß sie quantitativ eben diesen Minderheiten entspricht. Man kommt dann in der Summe auf bis zu 10 %, vermutlich deutlich weniger, weil auch andere Parteien, insbesondere die Grünen, auch die LINKE, um die Stimmen dieser Minoritäten konkurrieren.

Auf diesem Wege ist m. E. die SPD, und das ist vollkommen folgerichtig.

Das einzig erstaunliche ist, das die fälligen Verluste so spät und zeitverzögert eintreten, aber das kann mit den Mühen des politischen Lernens im Zeitalter der politischen Propaganda erklärt werden.

Man sieht: was mit der SPD geschieht, das liegt allein an ihr selbst.

Niemand sonst ist schuld daran.

Hat Sigmar Gebriel etwas davon verstanden? Nun, es wäre zu hoffen, aber die Zweifel, daß die SPD personell und intellektuell über noch die Fähigkeit zur Einsicht und zur Selbstkorrektur verfügt, sie sind fast überwätigend groß, fast alles spricht für das Gegenteil.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/postmoderne-sozialdemokraten-gabriel-fordert-kurskorrektur-von-spd-15343693.html

http://www.queer.de/detail.php?article_id=30297

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