Medienspiegel

Das Pfeifersche Verzerrungssyndrom

Veröffentlicht

Hartmut Krauss

Die zunehmende multiple Gewaltkriminalität muslimischer Zuwanderer bis hin zu bestialischen Verbrechen führt nicht zuletzt zu einer enormen Bestätigungsevidenz der wissenschaftlichen Islamkritik, die immer auch Kritik an den Bewusstseinsinhalten und Verhaltensweisen der großen Zahl von orthodoxen und radikalen (unmittelbar und direkt gewaltausübenden) Muslimen impliziert. (Dabei definiere ich „Muslime“ als Personen, die nach islamischen Normen sozialisiert wurden und diese Normen verinnerlicht haben oder zum Islam konvertiert sind. Es geht dabei also primär nicht um „Koranfestigkeit“ oder vordergründige Frömmigkeitsmesskriterien wie Häufigkeit von Gebeten und Moscheebesuchen etc.)

http://www.hintergrund-verlag.de/texte-islam-hartmut-krauss-muslime-als-opfer-und-taeter.html

Auf diese Bestätigungsevidenz lässt sich von Seiten der „politisch korrekten“ Islamapologetik nur noch mit realitätsverzerrenden Behauptungen und ideologischen Lügen reagieren.

Eine dieser realitätsverzerrenden Behauptungen ist die These von Pfeifer und Co., die muslimischen Migranten wären im Durchschnitt nicht krimineller als Einheimische und die Mehrzahl der nichtmuslimischen Zuwanderer, sondern würden nur häufiger angezeigt.
Erstens ist es abwegig und schlicht falsch, dass bei gravierenden und schweren Körperverletzungen, sexuellen Übergriffen, Raub, Diebstahl, Vergewaltigungen, Mord und Totschlag, die nicht mit sprachlichen Kommunikationsschwierigkeiten korrespondieren, das Anzeigeverhalten vom Herkunftshintergrund der Täter abhängt.
Zweitens wird diese These auch im Hinblick auf „Bagatellvergehen“ nie nachvollziehbar belegt.

Drittens ist umgekehrt begründbar zu vermuten, dass ein Teil der (ideologisch verdorbenen) Opfer von Migrantengewalt die Täter nicht anzeigt, um im näheren Umfeld nicht als „RassistIn“ zu gelten bzw. den „Rechtspopulisten“ nicht in die Karten zu spielen.

Viertens dürften aggressive Ausbrüche, Verletzungen, verbale Beleidigungen, sexuelle Übergriffe etc. von „Flüchtlingen“ gegenüber „Betreuern“ aller Art sowie LehrerInnen und Behördenmitarbeitern aus Gründen politisch-staatlich indoktrinierter „Korrektheit“ in vielen Fällen unter den Tisch gekehrt und nicht angezeigt werden.
Erwähnenswert ist in diesem Kontext auch, dass nach einer Umfrage von „Report Mainz“ (Sendung vom 26. Juli 2016) bei den Polizeipräsidien aller deutschen Großstädte festgestellt wurde, dass dort gar keine genauen Statistiken über sexuelle Straftaten von Flüchtlingen vorlägen und somit das reale Ausmaß dieser Kriminalitätsform überhaupt nicht faktengerecht erfasst wird.

 

Sabine Kurz Ich muss sagen, ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich zu diesem Realitätsverlust sagen soll. Aktuell begründet Pfeiffer ja seine Forderung nach mehr Familiennachzug damit, dass die nachgeholten Frauen mäßigend auf die Männer einwirken könnten. Das ist an Absurdität kaum zu überbieten und belegt nur, dass Pfeiffer keinen Schimmer hat, was kulturelle Prägung impliziert. Dabei ist es überhaupt kein Problem, sich über die aktuelle Situation von Frauen in islamischen Ländern zu informieren. Warum tut er das nicht?

 

Susanne Straßberger Pfeiffer stellt weiterhin fest, dass es einen Zusammenhang zwischen Bleibeperspektive und Gewaltkriminalität gibt. Bei guter Bleibeperspektive sei die Kriminalität geringer, bei schlechter sei sie höher. Ob das stimmt, sei dahin gestellt – so weit so gut. Er bereitet damit dem Schluss den Boden, dass die Kriminalität eine Reaktion auf die schlechte Bleibeperspektive wäre (ich weiß nicht, ob er das selbst genau so formuliert hat) – er unterstellt hier also eine Kausalität – wo doch zunächst nur eine Korrelation gegeben ist. Jemandem, der mit Zahlenmaterial und Statistiken umzugehen gelernt hat, sollte das eigentlich nicht passieren. Der Schluss könnte nämlich auch ein ganz anderer sein, nämlich die „Auswahl“ der Personenkreise. „Echte“ Flüchtlinge (die einen Fluchtgrund und damit eine Bleibeperspektive haben) sind eben eine andere Gruppe (nämlich der normale Schnitt der Bevölkerung) als der „Beifang“ aus Nordafrika z.B., unter denen ja sicher Leute sind, die schon in ihrer Heimat kriminell gewesen sind und teilweise eben deshalb nach Deutschland migrieren, um der Strafverfolgung im eigenen Land zu entgehen. Es spielt die „Flucht“motivation der verschiedenen Gruppen eine Rolle. Hier eine falsche Kausalität zu unterstellen (Bleibeperspektive) und daraus die Forderung Familiennachzug abzuleiten, ist mindestens unsauber gearbeitet. Was außerdem extrem stört, ist der erpresserische Impetus des Ganzen: Wir müssen die Bleibeperspektive erhöhen und die Familien nachziehen lassen, sonst werden die Leute kriminell. Und dann sind WIR schuld, weil wir so „böse“ waren.