Eine Linke, die sich überflüssig macht

Kolumne von Ferdinand Knauß

Solidarität und Fortschritt gingen früher mal Hand in Hand. Heute nicht mehr. Das ist nicht das einzige Missverständnis der heutigen Linken.

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/knauss-kontert-eine-linke-die-sich-ueberfluessig-macht/20868308-all.html

Kommentar GB:

Es ist dies m. E. ein ausgezeichneter und sehr lesenswerter Beitrag zum besseren und differenzierteren Verständnis dessen, was heutzutage als links gilt, insbesondere aus der Perspektive jener, die die sogenannte politische Linke i . w. S. unverständig in rechtsidologischen Schemata der „Alt-68-er“ und der angeblich geistig verantwortlichen „Frankfurter Schule“ (ohne Konkretisierung, Beleg oder Zitat) zu fassen versuchen. Aber die senerzeitige Metamorphose der 68-er in die zunehmend postmodernen 78-er (die Grünen) wird dabei übersehen und verkannt. Dieser Übergang von der kritischen Moderne, die noch sagen wollte und konnte, was ist, zur Postmoderne, also zu allem, was seither als eleganter Unsinn (Sokal) verbreitet wird, also der Übergang vom Rationalismus zum Irrationalismus, insbesondere im Kontext des Feminismus-Genderismus, er ist der Ursprung des heutigen intellektellen Bankrotts der sogenannten Linken, genauer: der postmodern-neoliberalen Pseudolinken. Hierzu nur einer von mehreren Beiträgen von Dr. Alexander Ulfig:

Das Elend der Postmoderne

sowie Hartmut Krauss:

http://www.glasnost.de/autoren/krauss/wissenschaft.html