Geschlecht kein vorwiegend soziales Konstrukt

„Über 36 Jahre hinweg haben Wissenschaftler, die zu einer Stoffwechselkrankheit forschten, in mehreren Ländern Präferenzen von Kindern bezüglich Spielwaren ausgewertet. Das Ergebnis überrascht: Das soziale Umfeld hat auf diese wenig Auswirkung.

Kolumnistin Faith Moore nennt Professor John A. Barry vom Institut für Frauengesundheit am Londoner University-College in ihrem jüngsten Beitrag für PJ Media ihren „neuen Helden“. Barry hat in den Jahren von 1980 bis 2016 gemeinsam mit Kollegen 16 Studien zum Umgang mit geschlechtertypischen Spielwaren ausgewertet. Dabei beobachteten die Forscher 787 Jungen und 813 Mädchen im Alter zwischen einem und acht Jahren.

Die Ergebnisse der Untersuchung bestärken Kritiker der in der akademischen Welt Nordamerikas und Westeuropas vorherrschenden Auffassung über Geschlechterrollen.“ (…)

https://deutsch.rt.com/gesellschaft/63603-londoner-studie-geschlecht-ist-kein/

Kommentar GB:

Judith Butler hat sich schlicht geirrt. Es gibt keine Genderneutralität.

Kinder werden, sofern keine pränatale genetische oder hormonelle Fehlentwicklung stattfindet, als männliche oder als weibliche Menschen geboren, und sie entwickeln sich – in der Regel – und sofern keine frühkindlichen sozialisatorischen Störbedingungen existieren, zu stabilen Persönlichkeiten als heteronormale Männer oder Frauen, die fortpflanzungsfähig sind.

Der psychisch und politisch motivierte Versuch, die Geschlechtlichkeit des Menschen aus der Perspektive der 5% nicht-heteronormalen Gender-Minorität zu deuten, zu verallgemeinern und zu normalisieren, ist zum Scheitern verurteilt, weil er völlig unsinnig ist.

Gender ist ein politischer Tarnbegriff für Nicht-Heteronormalität.