Niedersachsen

Flüchtlingsrat kritisiert DNA-Probe

Hannover. Der niedersächsische Flüchtlingsrat kritisiert den Einsatz von DNA-Untersuchungen, mit denen das Alter junger Flüchtlinge estgestellt werden soll. „An erster Stelle muss das Wohl der schutzbedürftigen Jugendlichen stehen“, sagte Referentin Dörthe Hinz am Donnerstag.
Anlass war eine Blutprobe, die der Kreis Hildesheim einem Afghanen zur Altersbestimmung abgenommen und für eine neuartige Analyse nach Kalifornien geschickt hatte. Das Labor bestätigte die Vermutung, dasss der Flüchtling, der bei der Einreise im Jahr 2015 sein Alter mit 16 angab, höchstwahrscheinlich längst erwachsen war. Damit hätte ihm deutlich weniger Unterstützung zugestanden.
Bisher gibt es keine verpflichtenden Alterstests. Nur in Zweifelsfällen werden Flüchtlinge von Sozialpädagogen und seltender auch von Ärzten begutachtet. Das niedersächsische Sozialministerium sieht hier auch keinen Änderungsbedarf.“ “

Quelle: HiAZ 12.1.2018

https://www.nds-fluerat.org/

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Kommentar GB:

Leistet der Nds. Flüchtlingsrat hier Beihilfe zum Betrug?

Oder beteiligt er sich sogar systematisch daran?

Und wie kann es sein, daß das Sozialministerium keinen Änderungsbedarf sieht?