Medienspiegel

Unfreiwillige Kultur-Verblödung? Wolfgang Benz und der islamische Judenhass

Veröffentlicht

Hans-Peter Raddatz        –       18. 01. 2018

 

1. Europa im islamischen Umbruch

Wir leben in unruhigen Zeiten und dürfen mit weiter ansteigender Turbulenz rechnen. Dafür sorgt allein schon unsere wuchernde Zuwanderungs-Industrie, die keine Mühe und Kosten (aus Steuermitteln) scheut, die „moderne“ Allianz mit dem vormodernen Islam voranzutreiben. Hier lassen die Aktivisten nichts unversucht, das herkömmliche Bild des Islam als rückständiger Gewaltkultur in das einer vorbildlichen Hochkultur zu wandeln. Dies so rigoros, dass mit der allgemeinen „Religionsfreiheit“, der Freigabe der „imperativen Glaubenssätze“ Allahs (BVerfG 2005) und spätestens seit dem Gewaltausbruch im Rahmen der Merkel-Invasion, die EU-Politik mit Schwerpunkt Deutschland sich als Renaissance der modernen Extremismus-Tradition entpuppt.

Schon seit längerem will man, wie es ganz offen heißt, auf „Augenhöhe“ mit dem Islam kommen, ein Projekt des umfassenden Staatsumbaus, das der sogenannte „Kulturdialog“ mit dem Führungs-Quintett Wirtschaft, Politik, Recht, Bildung, Kirchen und zunehmender, als „Toleranz“ getarnter Radikalität betreibt. Der verbal strikt verschleierte, real existierende Zwangs-Komplex aus Zuwanderung, Moscheebau und Anpassung an Islam-Forderungen entwickelt seit den 1970er Jahren als offizielle EU-Außenpolitik eine enorme politreligiöse Kraft, die alle staatlichen Institutionen gleichschaltet. Im Schulterschluss mit der OIC (Islam-UNO) schüttet sie zudem ein monetäres Füllhorn über zahllose Stiftungen, Verbände, Think Tanks, NGO’s und sonstige Aktionskader aus, die sich vor den islamischen „Kultur“-Karren spannen. ..

Dabei wurde allmählich erkennbar, dass dieser zwar linksgewirkte Radikalismus keinesfalls auf rechtsradikale Praktiken verzichten konnte, weil schließlich beide Sozialismen auf dem gleichen, ursprünglich liberalen Holz gewachsen sind. Die stereotype Warnung vor dem „Blick nach rechts“ half zwar nach dem Zweiten Weltkrieg der 68er-Generation, zunächst ihre links-grüne Politik als „demokratisch“ zu vermarkten. Im Verlauf der islamfixierten Immigration und der kapitalfixierten Globalisierung wurde allerdings allzu offensichtlich, dass man hier massive Anleihen bei den Nazis aufnahm. Die Zwangs-Immigration ist nichts anderes als eine Variante der völkischen Raumpolitik, und die EU-Regierungen am Gängelband der Mega-Investoren erinnern erheblich an die Dominanz der „Hochfinanz“ zur Hitler-Zeit.

Vor diesem Hintergrund kommt es also ganz entscheidend darauf an, die angebliche Positiv-Triade des Islam – Befriedung, Bereicherung, Befruchtung – der Masse mit so irreführender wie überzeugender Propaganda zu vermitteln sowie Moscheebau und politsoziales Sponsoring ebenso plausibel aus öffentlicher Hand zu finanzieren. Wie soll nun aber dieser Radikalismus verborgen bleiben, wenn allein schon die endlos wiederholte Floskel, dass es „keine Alternative“ zur laufenden Volksspaltung gibt, einen gesteigerten Rassismus offenlegt, der aus der Privilegierung der Muslime, gepaart mit der rechtlichen und finanziellen Enteignung der Bürger entsteht?

Hier machen die „Verantwortlichen“ obsessiv deutlich, dass sie die im historischen Djihad belegte und mit der abschiebefreien Dauer-Immigration importierte Gewalt-Kompetenz des Islam zur Realisierung eines extremistischen Langzeit-Projekts und gemeinsamen Erbes von Aufklärung und Islam nutzen: zur rigorosen Zerschlagung der bürgerlichen Altkultur, die a) aus ideologischer und koranischer Sicht sich an unangemessene, weil islamophobe d.h. menschliche Reste jüdisch-christlich geprägten Selbst- und Werte-Bewusstseins klammert sowie b) wirtschaftsradikal gesehen schlicht zu teuer ist, weil eben dieses Bewusstsein die Kultur-Revolution auch börsentechnisch hemmt. Zweifler verstummen rasch, denn wie anders als durch den Haussezwang kraft Arbeitsverbilligung durch Volksaustausch und , digitalisierten Abbaus der bürgerlichen Besitzstände – zuletzt auch durch den Zinsschwund, der kurioserweise Allahs Zinsverbot befolgt – sollte sich denn eigentlich das Elitenprivileg zwecks Optimierung der Einkommensschere und Massenkontrolle „ohne Obergrenze“ durchsetzen?

Die Antwort auf die beiden Hauptfragen geben die seit Jahrzehnten eingespielten Gebetsmühlen der medial gleichgeschalteten Institutionen und ihre ideologisch indoktrinierten und/oder finanziell korrumpierten Exponenten, die sich indessen von „Abweichlern“, d.h. Beobachtern altkultureller Bildung mit „islamophobem“, also unabhängigem Bewusstsein, durchschauen lassen. Wer auch über einschlägige Expertise in Theorie und Praxis des Islam und des elitär geführten Orient-Okzident-Prozesses verfügt, wird so manchen Funktionär des „Kulturdialogs“ eher als denkarmen Bremsklotz, denn als geschmeidigen Funktions-Vernetzer erfahren, den man im interkulturellen Job-Shop-Fun-Drug-Cult-Business dringend braucht.

Bei der variantenreichen Fülle von Posten und Pöstchen, die das üppig alimentierte -Karussell der biopolitischen Zwangs-„Kultur“ anbietet, erzwingt dessen antikulturelle Radikalität eine seiner „Natur“ gemäß wachsende Primitivität der Akteure. Sie lässt sich immer weniger durch das zugleich ramponierte Renommee von Ämtern, Titeln und Preisverleihungen kaschieren, nicht zu reden von demokratischen Spielregeln. Sie sind der islambedingten Erneuerung rotbrauner Diktatpolitik gewichen, wobei der ideologische Denkschwund inzwischen auch die Wissenschaft als Paradepferd der Moderne erfasst. Insbesondere der Diskurs der Humanwissenschaften kommt mit so unklaren wie verpflichtenden Lenkbegriffen – Pluralität, Komplexität, Vernetzung, Toleranz etc. auf „Augenhöhe“ mit dem wirtschafts- und bildungsschwachen Islam und konserviert mit familienähnlicher Affinität zu dessen machtbildenden Strukturen die eigene Juden- und Christenfeindlichkeit aus religionskritischer Aufklärung.

Dieser schleichende Kulturbruch, der sich mit den Weltkriegen und Massenmorden an Christen (Stalin) und Juden (Hitler) massiv beschleunigte und heute in einen globalen Kapital-Sozialismus mündet, eignete sich nicht nur die Islamgewalt als „Hochkultur“ an. Mit deren Judenhass konnte sich auch der Antisemitismus erhalten, der das Jahrtausend zwischen kirchlicher „Glaubens“-Tradition über die Philosophien der Neuzeit und „Aufklärung“ bis in die islamo-zentrische „Toleranz“ der Gegenwart überdauert hat. Logischerweise drängte sich den „Kultur“-Ideologen ein geradezu patentreifes Aktionsmuster aus Antisemitismus und Islamophobie auf, das sich je nach Prestige und Profitabilität im Stil des Mühlespiels mal hier mal dort betonen bzw. abschwächen ließ und weiterhin lässt.

2. Verblödung contra islamischen Judenhass

Obwohl bzw. weil sich hier der Denkschwund durch Geschichtsverlust nachhaltig zur Geltung bringt, hat sich dieses Konzept zum attraktiven Geschäftsmodell entwickelt, das natürlich nur funktioniert, solange es der interkulturellen Propaganda gelingt, die Plattheit elitärer Vorteilsnahme den angeblichen „Vorurteilen“ der Vorgängerkultur gegenüber Juden und Muslimen anzulasten. In diesem so trüben wie lukrativen Potential fischt ein institutionell etabliertes Kaleidoskop von Anti-Aktivisten – Anti-Faschisten, Anti-Deutsche, Anti-Zionisten, Anti-Intellektuelle – deren wie sich zeigen lässt, stereotypes Reflex-„Denken“ oft kuriose Schleifen erzeugt, die sie unbewusst gegen das eigene Heilsziel wendet und zu Anti-Muslimen und – Anti-Semiten macht..

Ein mehr als beispielhaftes Exemplar dieser Spezies begegnet uns mit Wolfgang Benz, der sich dem Antisemitismus mit Anschluss an die Islamophobie so radikal widmete, dass ihm die Selbstbezeichnung als „Vorurteilsforscher“ unausweichlich schien. Darin bildet sich die ebenso unausweichliche Psycho-Projektion ab, die jeden Ideologen (aus)zeichnet, der „keine Alternative“ erkennen kann, seine Vorurteile dem Systemgegner zu unterstellen und sich nicht nur der Sachdiskussion zu entziehen, sondern die Gegenargumente ad hominem zu diffamieren. Die antikulturelle „Dialog“-Front zieht ihre Endlos-Schleifen durch ein Arsenal von Kampf-Schablonen zwischen „Angstschüren“, „Volksverhetzung“ und „Rassismus“, die mangels emanzipierter Debatte direkt auf die Kritiker als deren Eigenschaften übergehen. Sie „provozieren“ eine systembedingte Aggression, die wie schon SS-Chef Himmler wusste, es „anständig“ erscheinen lässt, die Abweichler ihrer Beseitigung zuzuführen, wie man dies im Manifest jeder extremistischen Ideologie – heute im Koran – nachlesen kann.

Benz beweist musterhafte Beispielseignung, indem er noch darüber hinausgeht und seine Loyalität zum interkulturellen Denkschwund durch eine offenbar unbeirrbare Linientreue bestätigt. Dabei kommt eine Gebetsmühle zum Einsatz, deren Klischees geschweige denn Inhalte sich in den letzten drei Jahrzehnten nicht im Geringsten geändert haben, kürzlich noch einmal überzeugend dokumentiert in einem Interview des Berliner Tagesspiegel. Eine der Kernaussagen lautet hier, dass sich die ultra-orthodoxe Muslimbruderschaft (Mufti Husayni), die sich in allen Belangen auf Muhammad bezieht, den Judenhass und Rassismus angeblich im Westen aneignen musste, „weil es dem Islam eben nicht wesensimmanent ist. In der Religion begründete Judenfeindschaft charakterisiert zweitausend Jahre Christentum nicht aber den Islam“.

Abgesehen davon, dass der kirchliche Anti-Judaismus nahtlos in den Antisemitismus der Aufklärer überging, kommt die existentielle Abhängigkeit des „Vorurteilsforschers“ vom Vorurteil zum Durchbruch, der sich nebenbei auch „Historiker“ nennt, aber keine Geschichte braucht, weil sie dem Vorurteil „nicht wesensimmanent“ ist. Über die Gründe, die das Christentum bzw. die jesuanische Zeitenwende zur Bedingung der europäischen Kultur machen, nach Annäherungen an die anderen Kulturen zum Zweiten Vatikanum (1962.65) und zur Kirchenöffnung zum „Dialog mit dem Islam“ führten, verordnet sich der „Historiker“ ein Schweigegebot, das allerdings von einem Ultra-Tabu übertroffen wird. Dies lässt die Zeit tatsächlicher Judenfeindschaft beider Kirchen übermächtig in die Gegenwart ragen und alles Gegenteilige ersticken.

Um den wurzelhaften Judenhass des Islam zu löschen, bringt der „Vorurteilsforscher“ weder die Aussöhnung Papst Benedikt XVI. mit den „jüdischen Vätern“ und dem „Gott, der am Sinai gesprochen hat“, noch die spektakuläre Wende des aktuellen Papsttums zur Sprache, das eingestand. „kein Gewissen“ zu haben und die Katholiken u.a. anwies, „sich nicht wie die Karnickel zu vermehren“. Noch dichter wurde der Tabu-Zaun um die radikalisierte Vatikanführung nach Ayatollah-Art, der zufolge ab sofort (Sommer 2017) an eine vollständige Harmonie zwischen den Grundlagen der Kirche – Gott, Bibel, Mission – und denen des Islam – Allah, Koran, Djihad – zu glauben sei.

Wer wie Benz solch fundamentale Aussagen übergeht, steigert seine Vorurteile vom sacrificium intellectus zu tragikomischen Windflügeln eines Don Quichotte, der im interkulturellen, gut bezahlten Elfenbeinturm die Realität verfehlt und zur Leitfigur jener unterbelichteten Herrengutmenschen (Franz Werfel) werden könnte, die das gemeinsame Bedauern konstruktiver Christen und Atheisten auf sich ziehen. Dies umso mehr, als schon zuvor Widerspruch von spitzenelitärer Seite im Raume stand. Ronald S. Lauder, CEO des Estée-Lauder-Konzerns und Präsident des Jüdischen Weltkongresses, sprach 2014 Klartext: „Juden und Christen lesen dieselbe Bibel, teilen dieselben Werte und werden nun von der Gewalt des Islam verfolgt“.

Bei allem Verständnis für Benzens enorme Denk- und Geschichtslücken als Ergebnis der auf Verblödung gerichteten 68er-„Bildung“, sollten die fatalen Folgen der Juden- und Christenverfolgung nicht verschwiegen werden, die seine chimärenhafte These vom einem Islam gutheißt, dem weder Judenhass noch Gewalt „wesensimmanent“ sein sollen. Das mag sich zwar der Information seines Kairoer Taxifahrers über die islamische Sympathie für die berüchtigten „Protokolle“ verdanken, die indessen den „Historiker“ messerscharf schließen lässt, dass der Antisemitismus eine westliche Zumutung sein muss, von der die naiven Muslime sich haben verführen lassen.

Solches blendet allerdings ebenso grotesk wie respektlos die überragende Rolle des Verkünders Muhammad aus, die sich im Rahmen laufend verhärteter Orthodoxie ins Gigantische steigerte, so dass die gelehrte Euphorie des Islam im 15. Jahrhundert mit Darstellungen aufwartete, die sogar Allah vor seinem Gesandten als „Achse der Schöpfung“ niederknien ließ (Nagel, Allahs Liebling 145f.). Es ist das überzeitliche Charisma der Expansion, das von Muhammad ausgehend die Erkenntnis brachte, dass man über die geistige Überlegenheit der „Schriftleute“ (Juden und Christen) mit permanenter Bedrohung und konkreter Gewalt die Oberhand gewinnen konnte.

Benz scheint Sure 2 nicht gelesen bzw. deren Lektüre als ideologiewidrig verdrängt zu haben, wo die Genese des geballten Judenhasses während Muhammads Auseinandersetzungen mit den Juden Medinas detailliert dokumentiert wird. Mit scharfen Worten verurteilt er sie als Leugner Allahs und seines Gesandten, als treulose Partner, deren Zerstrittenheit die Gemeindeordnung zerstöre und Keile zwischen die Stämme treibe, und vor allem als hämische Spötter, die seine Berufung als Propheten anzweifelten, der von Allah inspiriert die beste aller Gemeinschaften gegründet habe (8-20, 40-44). Letzteres erschien den nüchternen Beobachtern unter den Juden reichlich übertrieben, so dass sie scheinheilig fragten, wie es möglich sei, dass diesem übernatürlich Begabten unlängst ein simples Kamel entlaufen konnte.

Nun ist Humor bekanntlich tödlich für den radikalen Ideologen, der zu Gewalt greifen muss, weil ihn Lächerlichkeit erledigt. Muhammad machte davon keine Ausnahme: Er belagerte den betroffenen Stamm, der auf das Goldschmieden spezialisiert war, bedrohte und erpresste die Reichen und kam auf den Geschmack eines Lebens, das sich am Besitz anderer bedient – eben jene mafiose Schutzgeldroutine, die die gesamte islamische Geschichte bis in unsere Tage und mit ihr auch die Profiteure der „Kulturdialogs“ und deren so täuschende wie erpresserische Propaganda prägt. Den seinerzeitigen Juden und ihrer hohen Bildung war Muhammads Gefährlichkeit längst bewusst, weil sie erkannten und am eigenen Leibe erfahren mussten, wie sich Allahs Machtfülle zum Alter Ego des psychisch instabilen Verkünders entwickelte, den sie den „stets lachenden Mörder“ nannten (Nagel, Muhammad, 360).

Ihre Skepsis war keineswegs unbegründet, denn wenige Jahre später (627), ließ Muhammad jenes grausame Massaker an den Juden Medinas verüben, das die Muslime bis heute mit Stolz auf ihren Propheten erfüllt und ihren Judenhass zur überzeitlich verankerten Glaubenspflicht macht. Benzens mühsames Konstrukt vom westlich aufgepfropften Antisemitismus, das nicht einmal von ihm selbst kommt, könnte kaum weiter vom realen Selbstverständnis der Muslime entfernt sein. Die Sympathie für die „Protokolle“ und die Phantasien von Ritualmorden, die über Arabiens TV-Schirme flimmern, hätten keine Chance ohne die Verankerung des Judenhasses in Koran und Tradition, abgesehen davon, dass Semiten keine mit der westlichen Sicht kompatible Wahrnehmung von Semiten haben können. Da diese Neigung nicht islamweit uniform verbreitet ist, lassen sich (mit anderen Faktoren) aus der Affinität zu judenfeindlichen, vom Westen übernommenen Diffamierungsmustern viel eher Schlüsse auf die jeweilige Intensität der islamischen Orthodoxie ziehen.

Zwischen Muhammads persönlicher Entwicklung und der Gottheit besteht eine untrennbare Verbindung, die ihren Umgang mit der weltlichen Schöpfung bestimmt. . Sie war immer schon von Ungläubigen besetzt, die Allah bei Ungehorsam enteignete und sich zum Erben ihres Landes machte, indem er die Gläubigen es besetzen ließ. Je erfolgreicher Muhammad in der Okkupation Arabiens und der Überwindung der „Schriftleute“ voranschritt, desto günstiger wurden die politischen Aussichten. Mithin übertrug sein Alter Ego fortan das Erbe an die wahren Gläubigen, machte sie zu diesseitigen Erben der Welt und schuf so die Grundlage des Djihad, die endzeitliche Lizenz zur Eroberung der Welt, die ihnen nun ohnehin gehörte.

Indem Muhammads Erfahrungen in die „Offenbarungen“ einflossen, spiegelten sie die völlige Kongruenz seiner aktuellen Machtinteressen mit Allahs „Wahrheit“ wider, deren Durchsetzung – von Benz pflichtgemäß bestritten – jedes Mittel heiligt („Tötet sie, wo ihr sie trefft“ – 8/40). Da Allahs Vollmacht in der Tat „keine Grenzen“ kennt und jede Verantwortung übernimmt, können auch die „Verantwortlichen“ der Merkel-Invasion ruhig schlafen: „Nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah“ (8/18) – eine Art prophylaktische Generalamnestie, die das „ungläubige“ Strafrecht außer Kraft setzt und jedwede Straftat bis zur perversesten Grausamkeit „rechtfertigt“. Dem entspricht, dass es keine Sure über den Frieden gibt, wohl aber eine über die Beute (Nr. 8), die das Prinzip stabilisiert, alle Rechtsverhältnisse totalitär-islamisch zu ordnen, so dass auch „ungläubiges“ Eigentum wo und wann immer, in muslimischen Besitz gehört.

Dass sich aus all dem der Impetus zur weltgeschichtlichen Expansion ergab, spielt für unseren „Historiker“ natürlich überhaupt keine Rolle. Weder interessieren ihn die historischen Eroberungswellen nach Spanien und über den Balkan bis nach Wien, noch deren aktuelle Renaissance mit der zunehmend rabiaten Vereinnahmung Europas. Dabei rechtfertigt sich die Merkel-Invasion unschwer aus des Muslimgottes koranischer Schöpfung, wo es u.a. triumphal heißt: „Preis sei Allah, der uns sein Versprechen wahrgemacht und das Land zum Erbe gegeben hat … (so) können wir im Paradies Wohnung nehmen …“ (39/73f.).Um dies zu sichern, ist den ungläubigen Altbürgern Recht und Besitz zu entziehen und an die Zuwanderer zu transferieren, damit sich für die Anhänger Allahs das Versprechen eines Paradieses auf Erden erfüllt, Ganz so, wie die neo-barbarischen EU-Regierungen es derzeit tatsächlich mit der rassistischen Spaltung zwischen den „hier länger Lebenden“ (Merkel) und dem neuen Gottesvolk, das „wertvoller als Gold“ sein soll (M. Schulz), anbahnen.

Gleichwohl würdigt dies der „Vorurteilsforscher“ mit keinem Wort, kann sich aber nicht genug tun, seine bürgerfeindlichen Vorurteile auf den gehassten Rechtsstaat zu projizieren und bevorzugt an der AfD abzuarbeiten. So phantasiert der zynische „Wissenschaftler“, dessen Wissen sich dadurch auszeichnet, dass ihm egal ist, zu welchen Konsequenzen es beiträgt, von den „Möglichkeiten des Rechtsstaats, Übergriffe zu verhindern und zu ahnden“, während die neue Herrenrasse mit Raub, Vergewaltigung und Mord tagtäglich und EU-weit die koranischen Anweisungen befolgt, ohne nachhaltig belangt zu werden.

Derart gepolt, kommt das zweite Kampf-Gebot, der Djihad gegen die Frau, überhaupt nicht vor, obwohl (oder weil) es „den Islam“ in seinem Sosein nicht geben könnte ohne die Nutzung der Frau, der die Funktion des reproduktiven Verbrauchsmaterials „wesensimmanent“ zu sein hat, weil sie die physische Basis für den globalen Djihad gegen den Unglauben gewährleisten muss. Dieser Logik entspricht, dass Allah den Koitus zum obersten Islamgebot überhaupt erhebt, das noch über dem Gebet steht und die ungehorsame Frau der Züchtigung, Vergewaltigung und schließlich auch Tötung anheimgibt. Man darf gespannt sein, ob laufende Versuche in Deutschland (Hamburg und Frankfurt) Erfolg haben werden, Scheidungsbegehren verprügelter Frauen mit Hilfe des Koran abzulehnen, der mit BGB 1565 kompatibel sein soll.

3.Islam auf dem deutschen Sonderweg

Mit gemäßigterer Schielbrille peilt Benz sein probates Geschäftsmodell an und fordert „Prävention durch Bildung und Aufklärung“ und „rationalen Umgang mit dem Antisemitismus“, die ihm gleichermaßen unmöglich sind, weil er unfreiwillig selbst Akteur und Opfer der grassierenden Verblödung ist, die man in der kapital-sozialistischen Moderne „Bildung“ nennt. Dennoch kann das Vorhaben gelingen, weil der so „Gebildete“ den AfD-Leuten die Provokation eines „Zulaufs Geängstigter“ vorwirft, ihnen also aufgrund massiver Ausfälle in Logik und Ethik das juristische und evolutionäre Recht abspricht, für die Sicherheit der bürgerlichen Mehrheit zu sorgen.

Hier entfaltet sich eine untrüglich totalitäre Tendenz, die den islamischen Judenhass in den westlichen Antisemitismus verdrehen muss, um die Muslime in „die neuen Juden“ und deren Djihad in eine „Anstrengung im Glauben“ umtaufen zu können. Benz, der bei Karl Bosl, einem ausgewiesenen Nazi und Antisemiten promoviert hat, scheint in seiner Fixierung nicht bewusst zu sein, dass er den deutschen Sonderweg völkischer Raumordnung fortsetzt – nach der „Ausmerzung“ jüdischer Semiten nun die Flutung mit islamischen Semiten. Sie macht seinen verbrauchten Geschäftsbereich „Antisemitismus“ obsolet und legt den Wechsel auf „Islamophobie“ nahe, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: die lukrative Förderung des Islam und die Ablenkung von weltweiter, rassistischer Christenverfolgung.

Dies bedingt u.a. Benzens psychische Projektion eines AfD-„Rassismus“, die ihn selbst als Rassisten offenbart, anderenfalls es ihm bei herkömmlicher Logik aus den genannten Gründen nicht möglich wäre, eine Kausalität zwischen Antisemitismus und Islamophobie herzustellen. Indem damit das plakative Motto des Tagesspiegel-Interviews – „revitalisierter Wahn“ – eine eigene Note und psycho-projektiv erweiterte Bedeutung erhält, stellt sich auch die Verblödung als zulässige Einschätzung heraus.

Da Benz und die Aktivisten des Akademie-Diskurses systemische Teile des Trends sind, der ihr Privileg und Prestige nur erhält, wenn ihnen mit dem modernebedingten Denkschwund die Indoktrination und Bedrohung der Bürger als natürliche Pflicht erscheint, agieren sie wie Schreibtischtäter und „Anständige“ aller Gewaltsysteme, die fest daran glauben, mit ihren Zwangsmaßnahmen an der epochalen Schöpfung einer besseren Menschheit teilzuhaben. Gleichwohl kann das intellektuelle Defizit diffamierungsfrei als Verblödung gelten, indem es die pluralistische Beschleunigung der (a)sozialen Dynamik zum „rasenden Stillstand“ (P. Virilio) bedingt, der mit dem Verlust der Unterscheidungsfähigkeit auch das Bewusstsein für die Zeit verliert. Mithin gerät den islamtrunkenen Aktivisten der Zwang zur freiwilligen Leistung und begeisterten Selbstverwirklichung, wenn sie den Muslimen als ihren semi-sakral erhöhten Zeitgenossen ein hymnisches Willkommen bereiten – ganz im Sinne des Koran, der „im Glauben keinen Zwang“ erkennt (2/256).

Es sei ergänzt, dass die herkömmliche Verblödung den Wortsinn der Gebrechlichkeit und Behinderung enthält, womit die Betroffenen an das moderne Gender-Ideal der Menschen-Einebnung anschließen. Dies will mit digitalisierter Eugenik die Produktion von Design-Nachwuchs ankurbeln, zugleich dem gebrechlichen Alterssegment die Sterbehilfe angedeihen lassen und die altkulturellen Hetero-BürgerInnen durch einen zukunftsfesten Patchwork-Typus ersetzen, der in sich möglichst reine Merkmale des Farbigen, Homo- bzw. Trans-Sexuellen, sonstig Behinderten und Muslim vereinigt.

Ob das staunende Publikum es wahrhaben will oder nicht – noch gilt es ganz offiziell als „Rassismus“ oder gar „Wahn“ – in Benzens Version als „revitalisierter Wahn“ – am gesunden Menschenverstand der personalen Identität bürgerlicher Existenz festzuhalten, deren Euro-Mehrheit immer noch aus weiß, rational, heterosexuell, nicht-behindert und namens-christlich besteht. Aus der Verblödung durch „Bildung“, die die funktionalen Arbeitsvernetzungen, Konsumzyklen und Kulturtoleranzen antreibt und im EU-Raum Tausende von dilettierenden Lehrstühlen, Stiftungen und „Graswurzel“-NGO’s alimentiert, ergibt sich ein Gesichtsverlust, der das Individuum zum modularen, denkschwachen „Dividuum“ (G. Anders) wandelt. Daraus folgt jener seit über einem Jahrhundert beklagte, kollektive Geschichtsverlust, dem die Sach-Zeit-Analyse der überaus affinen Familienähnlichkeit von „modern“ radikalisierter Eigengewalt und dem vormodern konservierten Djihad unmöglich geworden ist.

Dass die gesamte EU-Politik unter Führung des deutschen Sonder-Gehorsams auf nichts anderes als auf die Erneuerung und Fortsetzung der Systemüberwindung nach rotbraunen Mustern ausgerichtet war und ist, hat der Verfasser in zahlreichen, den Profiteuren der Kultur-Revolution bzw. -Vernichtung natürlich nicht sonderlich genehmen Publikationen schon seit 2001 vorgestellt. Die Vorhersage einer neuen, europäischen Katastrophe war keineswegs schwierig, weil sie in den faschistischen Strukturen der Globalisierung unter gezielter Nutzung der „Religionsfreiheit“ für den biologischen Vernichtungsdrang der islamischen Expansion angelegt ist. Insofern gehört es mit Rücksicht auf Muhammads Sonderstellung zu den ungeschicktesten Konstrukten der laufenden Propaganda, den von ihm inspirierten Judenhass des Islam als Ergebnis des kirchlichen bzw. politischen Antisemitismus herbeizureden.

Dies umso mehr, als das moderne Massen-„Denken“, das sich in immer kleinere, „pluralistische“ Felder und den Menschen in immer flexiblere Funktionsmodule zergliedern lässt, das ultra-langfristige Charisma Muhammads für den Islam als die „beste Gemeinschaft auf Erden, die das Gebotene befiehlt und das Verbotene untersagt“ (3/111), nicht nachvollziehen kann und kraft Toleranz für deren juden- bzw. christenfeindliche „Religion“ steuerbar für die Nachkriegspolitik in Europa wurde. Denn sie schloss demokratisch maskiert an die rotbraunen Vorläufer an und legte sich eine als „Dialog“ getarnte Propaganda zu, die von Makrodenkern wie Heidegger, Schmitt, Foucault, Derrida etc. formuliert, von abnehmend begabten „Wissenschaftlern“ des Benz-Typs in massengerechte Gebetsmühlen eingespeist und unter Ägide der OIC mit den „imperativen Glaubenssätzen“ (BVerfG) aus Koran und Tradition für alle Institutionen zur neo-radikalen Pflichtübung zementiert wurde.

Da Benzens „Vorurteilsforschung“ das Vorurteil – und hier trifft sein Terminus zu – „wesensimmanent“ ist, hat sie auch keinen „unwesentlichen“ Beitrag zum aktuellen Kulturbruch geleistet, weil der radikalen Moderne und der Orthodoxie des Islam die grenzenlose Ausweitung des Elitenprivilegs „wesensimmanent“ ist. Dabei spielt die Kombination von Scheinkampf gegen den „Antisemitismus“ und Kampf gegen „Islamophobie“ die entscheidende Rolle, weil die tödliche Feindschaft gegen das Juden- und Christentum das existentielle Herzstück des Islam und den „Eliten“ unserer Zeit ein unverzichtbares Erbe des links-rechten Radikalismus ist. Solange deren monströse Kollaboration nicht als ebenso umfassende Vorbereitung eines digital kontrollierten, global geldnormierten Totalitarismus erkannt ist, den man täuschungsroutiniert „Weltgemeinschaft“ nennt, wird sie derlei Wertungen weiterhin mit der RAF-Keule erledigen – Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit – und sich eigendynamisch mit katastrophal gesteigerten Folgen verschärfen. –

Anmerkung GB:

Dieser Text von Hans-Peter Raddatz ist eine krtitische Stellungnahme zu dem folgenden Artikel von Wolfgang Benz im Berliner Tagesspiegel:

Ursprünge des muslimischen Antisemitismus