Medienspiegel

Ursprünge des muslimischen Antisemitismus

Revitalisierter Rassenwahn [?? GB]

„Wer muslimischem Antisemitismus entgegentreten will, muss seine historischen Wurzeln in der europäischen Judenfeindschaft und im arabischen Nationalismus kennen.“ (…)

    –   15. 01. 2018

http://www.tagesspiegel.de/wissen/urspruenge-des-muslimischen-antisemitismus-revitalisierter-rassenwahn/20845898.html

Kommentar GB:

Der obige Satz ist schlicht falsch.

Der Judenhaß der Muslime wurzelt seit der Medina-Zeit des Islams im dortigen Wirken ihres Gründers und in seinem Koran (etc.).

Hierzu:

(…) „Der islamische Antisemitismus ist ein originärer – d.h. von anderen Antisemitismen losgelöster und unabhängig entstandener – Antisemitismus. Er ist einerseits in allen möglichen Quellen des Islam vorzufinden: Im Koran, in den Hadithen, in der Sira, in den relevanten Kommentaren dieser Schriften, in Fatwas (Rechtsgutachten) und in vielen Publikationen religiösen Inhalts. Ferner ist ihm in der gesamten uns bekannten Geschichte des Islam zu begegnen. Wir finden ihn in der Politik, in der Religion, im ganz gewöhnlichen Alltag, in der Kunst, in Karikaturen, in Büchern, schlicht überall, auch in der Gegenwart.“ (…)

„Für einen Europäer, der sich bisher nur über die Printmedien und übers Internet mit dem Islam befasst hat, ist das Ausmass des Judenhasses im Islam kaum vorstellbar. Ein Buch, um dieses Manko zu beheben ist Andrew Bostoms „The Legacy of Islamic Antisemitism: From Sacred Texts to Solemn History“ aus dem Jahr 2008. Wie es sich aus dem Titel erraten lässt, handelt es sich bei diesem Werk um ein Quellenbuch, das beim Ursprung des islamischen Antisemitismus, namentlich beim Koran, anfängt und entsprechende antisemitische Stellen (selbstverständlich vollständig und im Zusammenhang) übersetzt; anschliessend kommen einige Hadithe, dann Stellen aus der Sira (kanonische fromme Prophetenbiographie), dann aber auch Augenzeugenberichte aus späteren Jahrhunderten von Europäern, die in islamischen Ländern Beobachtungen von Übergriffen auf Juden machen konnten. Der Eindruck, der bei der Lektüre dieses Buches entsteht ist, dass der islamische Antisemitismus sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte des Islam ziehen lässt. Mit anderen Worten ist der islamische Antisemitismus nicht etwa die Folge des arabisch-israelischen Konflikts. Wenn schon handelt es sich dabei vor allem um eine der wichtigsten Ursachen des nicht endenden Streits. Es gab den islamischen Antisemitismus schon lange vor der Gründung des Staates Israel. Im Grunde genommen existiert er, seit es den Islam gibt.“ (…)

Siehe:

https://freiheitoderscharia.wordpress.com/2017/03/08/der-islamische-antisemitismus-die-ditib-und-der-reduzierte-islam/

und Dr. Gudrun Eussner hierzu, mit Blick auf die Person des Autors, Wolfgang Benz:

http://eussner.blogspot.de/2012/01/islamismus-ist-bimsstein.html

http://eussner.blogspot.de/2013/02/antisemitismus-und-judenha-mythen-und.html

Literatur:

Hans-Peter Raddatz

Allah und die Juden

1. Aufl. wjs-Verlag: Berlin 2007