Die Rückkehr der Religion in die Politik

Derzeit gibt es eine Völkerwanderung aus der Welt des Islam nach Europa. Die Europäer jedoch verschlafen eine sich zuspitzende Problematik.

Bassam Tibi 31.01.2018

https://bazonline.ch/ausland/europa/die-rueckkehr-der-religion-in-die-politik/story/28351918

Kommentar GB:

Ein wichtiger Absatz von Tibi lautet;

(…) „Über das Asylrecht zugewanderte Muslime bringen die Probleme ihrer Länder mit nach Europa, und die Europäer verbieten sich eine offene Diskussion hierüber. Es geht nicht um Religiosität, das ist ein Grundrecht, sondern um die Praxis einer politischen Religion, mit deren Hilfe soziale, ökonomische und politische Probleme artikuliert werden. Ich nenne diesen Umstand Religionisierung der Politik. Zur Illustration folgendes Beispiel: Es gelingt nicht, die zugewanderten Muslime in Europa zu integrieren. Auf dieser Grundlage entstehen Parallelgesellschaften, in denen «ethnische Armut» dominiert: Die zugewanderten Muslime fühlen sich als Opfer der Europäer; sie greifen auf die Religion zurück, um diese ethnische Armut als Folge der Diskriminierung ihrer Religion oft bewusst falsch zu deuten. Das reicht hin bis zur Gewaltausübung gegen «Ungläubige» mitten in Europa.“ (…)

Trotz der kritischen Akzente, die Tibi hier richtigerweise setzt, muß betont werden, daß der Islam als soclher noch weitaus kritischer zu beurteilen ist:

Hartmut Krauss

Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung.
Ein analytischer Leitfaden
Osnabrück 2013. ISBN 978-3-00-040794-9. Paperback. 232 Seiten. 14,00 €

Angesichts endloser und sich immer wieder im Kreis drehender Debatten konzentriert Hartmut Krauss sich in seinem neuen Buch auf die unumgängliche Präzisierung des zentralen Grundsachverhalts, der im öffentlichen Diskurs immer wieder verdrängt, umgangen oder verdunkelt wird:

„Der Islam in seiner orthodoxen Grundgestalt, wie er – unabhängig von subjektiven Aneignungs- und Umsetzungsformen – im Koran, der Hadithsammlung, den Festlegungen der Rechtsschulen sowie in autoritativen Texten und Gutachten von einflussreichen islamischen Gelehrten objektiv vorliegt, ist keine zu schützende ‚Privatreligion‘, sondern eine totalitäre grund- und strafrechtswidrige Herrschaftsideologie mit einer monotheistisch-dogmatischen Prämisse. Für diesen Befund spricht auch die Begutachtung der historischen und aktuellen Praxis breiter Strömungen innerhalb der islamischen Herrschaftskultur, die den objektiv-dogmatischen Vorgaben folgen.“ (S. 13)

Im ersten Kapitel legt der Autor einige begriffliche und methodologische Präzisierungen dar, deren Vernachlässigung und Ungeklärtheit immer wieder den kritisch-rationalen Diskurs über den Islam und die durch ihn bestimmte Herrschaftskultur belasten und damit zur vermeidbaren Verwirrung beitragen.

In Kapitel zwei wird dann die Gegensätzlichkeit zwischen orthodox-islamischer Dogmatik und den Grundprinzipien der menschenrechtlichen Moderne anhand wesentlicher Dimensionen näher untersucht.

Im abschließenden Kapitel umreisst Krauss die tendenzielle Untergrabung und Zersetzung der säkular-demokratischen Gesellschaft.

Insgesamt liefert das Buch mit seiner faktendichten Analyse einen fundierten Gegenpol zur ausufernden Diffamierung islamkritischer Positionen, wie sie in Politik und Medien vorherrschend ist.

und

Hartmut Krauss (Hrsg.):

Säkulare Demokratie

verteidigen und ausbauen

Grundsatztexte und programmatische Schriften der
Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte
(GAM e.V.)

278 Seiten  §  19,00 €(D) 19,60 €(A)  §  Paperback § ISBN 978-3-00-052967-2

Bestellungen über den Buchhandel, AMAZON oder per Post, Fax oder E-Mail an:
HINTERGRUND
-Verlag, Zum Rott 24, 49078 Osnabrück
Fax: (05 41) 44 53 73
E-Mail: hintergrund-verlag@t-online.de

sowie

Hartmut Krauss
Deutschland im Niedergang:
Flüchtlingschaos, gesellschaftliche Destabilisierung,
fortschreitende Islamisierung
>Text lesen<<