Medienspiegel

Migrationspolitik und Leitkultur

Günter Buchholz

Die Migrationspolitik besteht aus drei Teilen:

a) der rationalen Regulierung und Steuerung der Immigration durch das aufnehmende Land, nach Maßgabe der Interessen der jeweiligen Gesellschaft,

b) der Integration durch Assimilation unter Vermeidung von Akkulturation, speziell von Abspaltung anderskultureller Parallelgesellschaften.

c) Ermöglichung und praktische Durchsetzung der Remigration, ggf. der Abschiebung.

Wesentlich ist die Einsicht und die daraus folgende theoretische und praktische Unterscheidung, daß es neben kompatiblen ebenso inkompatible Kulturen zu der unseren gibt. Welche Kulturen zu unserer inkompatibel sind, und aus welchen Gründen, das kann und das muß geklärt und festgestellt werden; siehe hierzu unten die

vier Beiträge zur Leitkultur sowie die Literaturhinweise.

Im Grunde liegt das gesicherte Wissen dazu in Gestalt einer ganzen Reihe von Fachbüchern seit langem vor, z. B. von Tilman Nagel, von Hans-Peter Radddatz, von Hartmut Krauss. Es muß dieses Wissen lediglich zur Kenntnis und zugleich ernst genommen werden, anstatt in der öffentlichen politisch-medialen Sphäre darüber zu dilettieren, dergestalt, daß man, anstatt etwas zu wissen, etwas bloß zu wissen meint, und zwar über Sachverhalte, von denen man in Wahrheit gar nichts oder viel zu wenig weiß.

Inkompatible Kulturen können nicht assimiliert werden, im Verhältnis zu ihnen gibt es nur die Abgrenzung. Ein spezieller Fall einer solchen  Inkompatibilität liegt vor, wenn es sich um eine invasive inkompatible Kultur handelt. Der Islam bildet – koranisch bedingt – eine solche Kultur, und der invasive Aspekt kommt in der Hidjra zum Ausdruck, die in Europa törichterweise und irrig als Flucht und Asylgrund interpretiert wird.

Man sieht das allein schon daran, daß die Hidjra aktuell ebenso in Süd- und Ostasien sowie in Nordamerika stattfindet, obwohl es genügend islamische Länder für muslimische Migranten gibt. Und man sieht es am eifrigen Moscheebau in Europa, für den es an Geld aus muslimischen Ländern nie mangelt. Jede Moschee ist ein Brückenkopf des Islams in einer noch nicht-islamischen Umwelt. Dies zu verkennen, offenbart mindestens die reinste Unkenntnis und Torheit, wenn nicht Schlimmeres.

 

Leitkultur