„Die USA wollen Syrien zerschlagen“

Freitag, 16. März 2018

Kein Frieden in Sicht

Mitte März 2011 kam es zu Syrien zu ersten Protesten, danach entfesselte sich eine Lawine der Gewalt. Sieben Jahre später liegen weite Teile des Landes in Schutt und Asche, fast eine halbe Million Menschen sind in dem blutigen Bürgerkrieg ums Leben gekommen. Machthaber Baschar Al-Assad steht dank seiner mächtigen Verbündeten zwar so stark da wie seit Jahren nicht mehr. Frieden wird es auf absehbare Zeit in dem Land dennoch nicht geben, warnt der Nahostexperte Günter Meyer im Interview n-tv.de.

https://www.n-tv.de/politik/Die-USA-wollen-Syrien-zerschlagen-article20337990.html

Kommentar

Hartmut Krauss

In diesem Interview kommt man den realen geostrategischen Gegebenheiten schon ein Stück näher. Europa und insbesondere Deutschland fiele demnach mit allen daraus resultierenden Konsequenzen (von der Kölner Sylversternacht über Würzburg, Ansbach, den Berliner Weihnachtsmarkt nach Freiburg, Hamburg, Kandel, Flensburg u.s.w.) die teilstrategische Rolle zu, als „bunt“ und „weltoffen“ kostümiertes Aufnahme- und Versorgungssystem für die gezielt eingeschleusten muslimischen Massen aus den unterschiedlichen „Zerschlagungsgebieten“ zu fungieren. (Die kommen vornehmlich aus Ländern, wo die Amerikaner zuvor militärisch üppig herumgeschlampt haben.)
Das erinnert – nicht nur ein wenig – an das Zustandekommen des Anwerbeabkommens mit der Türkei, als die USA den ausschlaggebenden Druck auf den westdeutschen Staat ausübten. (Die damit eingebrockte Suppe haben wir heute immer noch nicht ausgelöffelt bzw. ausgespuckt.)

Für beides benötigt man zwei ideologische Narrative, schon von den Nazis ganz gut eingeübt, zwecks passförmiger Manipulation der Bevölkerung: „Der böse Russe“ und „Der Islam gehört zu Deutschland“ bzw. ist unser Verbündeter. Das Ganze aktuell überzuckert mit einer „humanitären Willkommenskultur für Geflüchtete“ und dem sonstigen pseudodemokratischen Geschwurbel.