„Das Elend der Sozialdemokratie“

Peer Steinbrück rechnet mit der SPD ab

Einen „grundsätzlich falschen Kurs“ attestiert Ex-Finanzminister und Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seiner SPD in einem Buch. Die von linken Dogmen bereinigte SPD, die er sich wünscht, wäre eine völlig andere Partei.

https://www.wiwo.de/politik/deutschland/das-elend-der-sozialdemokratie-peer-steinbrueck-rechnet-mit-der-spd-ab/21045106.html

Kommentar GB:

Man kann sich ja ohnehin fragen, ob die verbliebene Hälfte der SPD-Genossen nicht einfach „Der dumme Rest“ ist. Aber gut, das ist sicherlich sehr stark übertrieben. Oder?

(…) „Steinbrück bevorzugt, wie er selbst sagt, den Begriff des „Wertekonflikts“, um den „martialischen Begriff des Kulturkampfes“ zu meiden. Dabei scheut er sich nicht, der „linken Politik“ vorzuwerfen, dass sie die Augen verschließt vor den reaktionären und antiliberalen Elementen des Islam. Er geht auch mit dem „erschreckenden Kulturrelativismus“ von „selbsterwählten Tugendwächtern“ in den Clinch, „die sich anmaßen, korrektes Sprechen und Verhalten zu definieren“. Zu den wenigen Genossen, die er namentlich attackiert, gehört Aydan Özoguz. Ihr Satz „Eine spezifisch deutsche Kultur ist jenseits der Sprache schlicht nicht identifizierbar“ widerspreche krass dem Empfinden von Millionen Wählern inklusive seines eigenen.“ (…)