Über den Umgang mit Atheisten in arabischen Ländern

Der syrische Schriftsteller Omar Youssef Souleimane

Hartmut Krauss

Zwei Anmerkungen:

  1. Während die Schriftbesitzer (Christen und Juden) „nur“ als Dhimmis gedemütigt und unterdrückt, aber bisweilen auch verfolgt und getötet werden (siehe die aktuellen Christenverfolgungen in Ländern wie Ägypten, Irak und Pakistan) haben Atheisten in den Augen der muslimischen Herrenmenschen kein Existenzrecht; d.h. sie unterlagen innerhalb des islamischen Herrschaftsraumes einer soziokulturellen Abtreibung und konnten als „legale Gruppe“ erst gar nicht entstehen.
  2. Dass zugewanderte Atheisten sich rechten Gruppen und Parteien anschließen, hat seine Ursache auch darin, dass die „linken“ Gruppen und Parteien zum Islam übergelaufen sind, d.h. sich als dessen Bodyguards aufspielen. (Das ins Stammbuch der Moderatorin)